Aktuelles

Statement des ITVA zur neuen Bodenstrategie der EU

10. Dezember 2020

Roadmap „ New Soil Strategy – healthy soil for a healthy life”Statement of the German Scientific-technical Association for Environmental Remediation and Brownfield Redevelopment (ITVA)

ITVA welcomes that the European Commission will revise the Thematic Strategy for Soil Protection and emphasize the importance of soil as a limited resource.

European and international initiatives and agreements must be taken into account in the revision of the Thematic Strategy. These include in particular the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs), the European Green Deal, the EU Mission „Soil Health and Food“, the EU Biodiversity Strategy, the EU Chemicals Strategy for Sustainability and the FAO Global Soil Partnership. The protection of soil biodiversity and the maintenance and improvement of soil ecosystem services in general must be integrated into all policy areas.

Beyond a revision of the Thematic Strategy for Soil Protection, it is still urgently necessary to implement a European soil framework directive in order to provide a legally binding European framework for soil protection. An EU Soil Framework Directive should be developed in a broad-based process involving all stakeholders. This also includes uniform assessment standards for soil damage, so that a uniform approach is possible without distorting competition, as is also the case with the implementation of the Water Framework Directive and air pollution control.

The Thematic Strategy for Soil Protection must contain specific binding targets for good ecological soil status, regulations on land use, specifications for EU-wide quality requirements, e.g. with regard to contamination. In addition, uniform standards (assessment, precautionary, test and limit values) should be established for a common responsible approach to soil damage.

Progress in identifying and remediating contaminated sites and address diffuse contamination must soon be achieved. Damaged soil must be restored. The polluter pays principle must be applied consistently. Special attention is currently required for per- and polyfluoroalkyl substances (PFAS) due to the high level of soil and water contamination in the EU and worldwide.

Soil protection cannot be carried out only locally, regionally or nationally. Climate protection/change, soil erosion, desertification, the protection of „good“ soils for food security are European issues that must also be discussed and resolved at European level. There are complex interrelationships between soil and climate, some of which have increasing feedback effects. One part of the strategy must be to raise public awareness of the urgent need for soil protection.

The rate of land take, urban sprawl and sealing must be reduced significantly to achieve land degradation neutrality by 2030 and no net land take by 2050. When creating new living space, focus on brownfield redevelopment, i.e. re-use formerly built-up areas, the redensification of less used sites.

Lössboden ist „Boden des Jahres 2021“

4. Dezember 2020

Der Lössboden ist „Boden des Jahres 2021“. Die Entscheidung wurde am heutigen Freitag (04.12.2020) bei einer Festveranstaltung in Hannover, die vom „Kuratorium Boden des Jahres“ und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam ausge-richtet wurde, offiziell bekanntgegeben. Die Veranstaltung, die jährlich zum „Internationalen Tag des Bodens“ stattfindet, wurde aufgrund der Corona-Pandemie im Hybrid-Format mit Gästen vor Ort sowie rund 200 online eingeladenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. …weiterlesen

EU-Aktionsplan „Auf dem Weg zu einem Null-Schadstoff-Ziel der EU für Luft, Wasser und Boden“

13. November 2020

Bis 10.02.2021:
Saubere Luft, sauberes Wasser und saubere Böden, gesunde Ökosysteme und eine gesunde Lebensumwelt für die Europäer*innen – das Ziel der Null-Verschmutzung muss die EU in all ihre Entwicklungen einbeziehen und das Wirtschaftswachstum von der Zunahme der Verschmutzung abkoppeln. Ziel dieser Konsultation ist es, die Meinungen von Bürger*innen und Interessenträgern zum EU-Aktionsplan „Auf dem Weg zu einem Null-Schadstoff-Ziel der EU für Luft, Wasser und Boden“ einzuholen.

Zur Beantwortung des Fragebogens

Gesunde Böden – eine neue Bodenstrategie der EU

13. November 2020

bis 10.12.2020:
Es geht der EU-Kommission darum, die derzeitige Strategie zur Bekämpfung der Bodenverschlechterung und zur Erhaltung der Bodenressourcen („Bodendegradationsneutralität“) zu aktualisieren. Die Ziele lauten:

  • Schutz der Bodenfruchtbarkeit
  • Verringerung von Erosion und Versiegelung
  • Steigerung des Gehalts an organischer Substanz
  • Ermittlung von kontaminierten Flächen
  • Sanierung geschädigter Böden
  • Definition des Begriffs „guter ökologischer Zustand“ für Böden

Gesunde Böden seien von entscheidender Bedeutung, damit die Klima- und Biodiversitätsziele im Rahmen des europäischen Grünen Deals erreicht werden können. Feedback geben zum Fahrplan

8. Umweltaktionsprogramm

13. November 2020

Bis 31.12.2020:
Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für einen Beschluss über ein allgemeines Umweltaktionsprogramm der Union für die Zeit bis 2030 vorgelegt, auf dass Interessierte nun reagieren können. Das achte Umweltaktionsprogramm (8. UAP) stützt die Ziele des Europäischen Green Deals (EGD) und bekräftigt außerdem das langfristige Ziel „gut leben innerhalb der Belastbarkeitsgrenzen unseres Planeten“ bis 2050, das bereits im 7. UAP eingeführt wurde. Da viele „typische UAP-Ziele“ im EGD enthalten sind, betont der Vorschlag besonders den Überwachungsrahmen und die Kontrollfunktion des 8. UAP.
Feedback geben zum Vorschlag für ein 8.UAP
 [COM(2020)652 final]

Bundesrat beschließt Mantelverordnung

11. November 2020

Der Bundesrat hat am 06.11.2020 der sogenannten Mantelverordnung der Bundesregierung nach Maßgabe umfassender und detaillierter Änderungen zugestimmt. Die Verordnung kann damit nur in Kraft treten, wenn die vom Bundesrat geforderten Änderungen umgesetzt werden. Zudem hat die Länderkammer eine Entschließung gefasst, in der sie auf die Notwendigkeit der Anpassung einer Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen hinweist. Die Verordnung soll nach dem Willen der Länder zwei Jahre nach ihrer Verkündung in Kraft treten – die Fassung der Bundesregierung hatte insofern noch einen Zeitraum von nur einem Jahr vorgesehen. Mehr Info

Beschluss des Bundesrates

Bundesregierung beschließt Baulandmobilisierungsgesetz

11. November 2020

Die Bundesregierung hat am 04. November 2020 den Entwurf des Gesetzes zur Mobilisierung von Bauland (Baulandmobilisierungsgesetz) beschlossen. Der Entwurf, der u.a. eine Verlängerung von § 13b BauGB vorsieht, baut auf den Empfehlungen der Baulandkommission auf und erleichtert den Kommunen die Bereitstellung von Bauland. Als Gesetzentwurf der Bundesregierung wird die Kabinettsfassung nun Bundestag und Bundesrat zugeleitet und dort beraten. Mehr Info

Heute im Bundesrat

6. November 2020

Livestream

566/17 Verordnung zur Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung, zur Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung und zur Änderung der Deponieverordnung und der Gewerbeabfallverordnung

613/20 Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen und anderer Gesetze

539/20 Erste Verordnung zur Änderung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

IMPEL Water and Land Remediation project calls for submission of case studies on remediation technologies

6. November 2020

One of the projects of the IMPEL Water and Land Expertise Team is the Water and Land Remediation project. This project focuses on contaminated sites management, which is a process that has different speeds in Members States. This is due partly to differences in legislation that would mean different definitions as for making some examples… [Read more]

IMPEL project on reversing groundwater pollution officially started – survey to gather information ongoing

Aktuelle UBA-Publikationen

6. November 2020

Schwerpunkt 1-2020: PFAS. Gekommen, um zu bleiben.

Schwerpunkt 2-2020: 30 Jahre Deutsche Einheit