Aktuelles

Altlastensymposium 2022 vom 11.-13. Mai 2022 in Travemünde

17. Februar 2022

Wir freuen uns, Sie nach einer zweijährigen Zwangspause wieder persönlich zu begrüßen. Wir haben ein spannendes Programm zusammengestellt und auch unsere Netzwerk-Abende können endlich wieder stattfinden.

Wir dürfen über 350 Teilnehmende vor Ort und an den Bildschirmen begrüßen. Weitere Anmeldungen sind jetzt nicht mehr möglich.

Hier gibt es alle relevanten Informationen:

Auf ein NEUES!

10. Dezember 2021

Die Geschäftsstelle ist im Oktober 2021 umgezogen. Ab sofort erreichen Sie uns am Leipziger Platz 8 im Herzen von Berlin. Telefon-, Faxnummer und E-Mail-Adresse sind unverändert.

Krankheitsbedingt haben wir die Geschäftsstelle aktuell etwas anders organisiert. Telefonisch erreichen Sie uns jetzt Mo-Fr von 9 bis 14.30 Uhr. Sprechen Sie mit Lysett Metzkes oder Sandra Berner. Sie erreichen uns auch immer unter info@itv-altlasten.de.

Junger ITVA – kommissarischer Sprecher*innenkreis eingesetzt

11. Juni 2021

Der Vorstand hat am 08. Juni 2021 beschlossen, kommissarisch einen Arbeitskreis für einen „Jungen ITVA“, der mittels einer für die 32. Mitgliederversammlung geplanten Satzungsän­derung etabliert werden soll, einzusetzen. Dem Arbeitskreis gehören Katja Schelle, Lina Schulz und Uwe Boester, die den Entwurf für die geplante Satzungs­regelung erarbeitet hatten, an.

Bis zur regulären Wahl im Rahmen der auf die Eintragung der geänderten Satzung in das Vereinsregister nächsten Mitgliederversammlung (also voraussichtlich 2022) ist dessen Aufgabe, die Arbeits­felder und die Arbeitstei­lung zu definieren, die Belange des Jungen ITVA wahrzunehmen so­wie die zuge­hörige Organisationsstruktur aufzubauen.

30 Jahre ITVA
Alte Lasten angehen – neue nicht vererben!

Am 12. Oktober 1990, unmittelbar nach der Deutschen Einheit, gründete ein interdisziplinär besetzter Expertenkreis unter dem Namen „Ingenieurtechnischer Verband Altlasten (ITVA)“ den ersten technisch-wissenschaftlichen Verband auf dem Arbeitsfeld der Altlastenbearbeitung. Anlass der Gründung waren insbesondere die immensen ökologischen Altlasten, die sich auftaten.

In den vergangenen 30 Jahren wurde viel geschafft, doch sind auch drei Jahrzehnte nach Gründung unseres Verbandes die Probleme des Bodenschutzes vielfältig. Dazu zählen u.a. die Flächeninanspruchnahme, Kampfmittel, herrenlose und schlummernde Altlasten sowie insbesondere neue Schadstoffe – allen voran PFOAS.

Seit seiner Gründung hat sich der ITVA erfolgreich mit den Herausforderungen auseinandergesetzt. Schon früh erschienen die ersten Arbeitshilfen und Informationsschriften. Es folgten Fachausschüsse zur Bearbeitung altlastenbezogener Fragestellungen und Regionalgruppen. Es wurden zahlreiche Stellungnahmen zu Gesetzen und Verordnungen abgegeben, Runde Tische und Workshops durchgeführt und die allgemein anerkannte Definition für das Flächenrecycling geprägt.

Der Bedeutung der knappen Ressource (Boden)Fläche wurde durch die Umbenennung des Verbandes in Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling im Jahr 2009 Rechnung getragen.

Um dem Bodenschutz eine noch breitere Plattform zu bieten, haben sich die Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Boden und der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft in der Aktionsplattform Bodenschutz bewährt.

Das jährlich stattfindende Altlastensymposium und die renommierte Fachzeitschrift „altlasten spektrum“ tragen zum fachlichen Austausch in großem Maße bei. All dieses konnte und kann auch in Zukunft nur durch die vielen engagierten Mitglieder gelingen, die sich teilweise schon seit der Gründung des Verbandes, ehrenamtlich einsetzen im Vorstand, im Beirat, in den Fachausschüssen, den Regionalgruppen und dafür ihre private Zeit investieren. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Altlasten und Flächenrecycling sind keine Aufgaben, die innerhalb einer Generation gelöst werden können. Der ITVA möchte auch in den nächsten Jahren mit weiter anhaltendem Engagement zur erfolgreichen Bewältigung der ökologischen Herausforderungen beitragen. Alle Mitglieder sind aufgefordert, an diesen Aufgaben gestaltend mitzuwirken.