Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft, 21.05.2019, Aachen

Ein Abend voller Praxis: 5. ITVA-Nachwachsveranstaltung an der RWTH-Aachen ein voller Erfolg

Auf nationaler und internationaler Ebene werden zum Schutz der Umwelt immer mehr Gesetze eingeführt und Standards etabliert. Parallel dazu ist ein komplexes Feld an Umweltberufen entstanden. Auf diesem wachsenden Arbeitsmarkt finden sich Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen. Nach aktuellen Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) haben im Jahr 2014 in Deutschland fast 2,7 Millionen Menschen – 6,3 Prozent aller Beschäftigten – im Umweltschutz gearbeitet. Mehr als beispielsweise in der Automobilindustrie. Der Umweltschutz ist ein bedeutender und stabilisierender Faktor für den deutschen Arbeitsmarkt geworden. Und das Potential ist längst nicht ausgeschöpft: Wenn die Bundesregierung zum ökologischen Innovationsmotor wird, werden im Jahr 2020 drei Millionen Menschen im Umweltschutz arbeiten können.

Insgesamt lässt sich das Berufsfeld nur schwerlich exakt eingrenzen. Junge Menschen sind bei der Berufswahl unsicher. Welche Berufsbilder haben Zukunft und welche Firmen bieten ihnen langfristige Perspektiven?

In wiederholter erfolgreicher Kooperation lud der ITVA e.V. gemeinsam mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Thomas R. Rüde der RWTH-Aachen am 21.05.2019 in Aachen zum nunmehr fünften Mal zur Nachwuchsveranstaltung „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ ein, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals das breite Tätigkeitsspektrum aus den Fachbereichen Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling aufzuzeigen und näher zu bringen. Bei bestem Aachener Kaiserwetter fanden sich neben etwa 50 Vertretern der RWTH Aachen, der Industrie und Behörden ca. 200 Studierende ein, die die Gelegenheit nutzten, sich über Praktika, Abschlussarbeiten sowie Anstellungsmöglichkeiten zu informieren.

Herr Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Thomas R. Rüde (Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie) begrüßte das Publikum als Gastgeber und eröffnete die Veranstaltung. Im Namen des ITVA e.V. begrüßte Dr. Ernst W. Hoffmann (Vorstandsmitglied des ITVA e.V. und Leiter des Bereichs Technik beim AVV) die Anwesenden. Er lobte die Zusammenarbeit zwischen Verband und Universität. Vor allem die anwesenden Studierenden lud er ein, sich zukünftig in den ITVA e.V. einzubringen und so Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu pflegen, um diese in der Bearbeitung von Altlasten einfließen zu lassen. Abgeschlossen wurde die Begrüßung durch Fritz Rötting

Die mit Vertretern aus Behörden und Industrie besetzte erste Podiumsrunde sollte den Anwesenden einen Überblick über die verschiedenen Berufsfelder geben. Herr Dr. Altenbockum und Frau Katja Schelle (Altenbockum & Partner, Geologen) führten durch diesen Programmpunkt. Ihren Fragen stellten sich Dipl.-Geol. Patricia Schüll (Lippe Wassertechnik GmbH und stellv. Vorsitzende der Vereinigung Aachener Geowissenschaftler), Dipl.-Geol. Axel Meßling (ahu GmbH Wasser Boden Geomatik), Timm Reisinger (HYDR.O Geologen und Ingenieure), Irene Wolf (Bezirksregierung Köln) und Dipl.-Geol. Walter Soltenborn (Geoservice Soltenborn GmbH).

Die Referenten sprachen vor allem darüber, wie sich der potentielle Einstieg ins Berufsleben gestaltet, welche Tätigkeiten auf Praktikanten warten und wie vielfältig die Beschäftigungsmöglichkeiten in der Branche sind.

In den vergangenen Jahren wurde zuweilen der Bologna-Prozess und die damit einhergehende europaweite Vereinheitlichung der Bachelor- und Masterabschlüsse kritisiert. Insbesondere die Studiengänge, die zu Zeiten von Magister und Diplom praxisorientierter waren, hätten ebenjenen Schwerpunkt durch die Hochschulreform verloren. Es kann als positive Entwicklung gewertet werden, dass diese Kritik nunmehr in den Hintergrund rückt. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass die Unternehmen selbst ihren offensichtlichen Beitrag dazu leisten. So standen in der Podiumsrunde vor allem Praktika und der Neueinstieg ins Berufsleben im Mittelpunkt der Diskussion. Den althergebrachten kaffeekochenden Praktikanten sucht man heutzutage zum Glück vergeblich, stattdessen liegen die Tätigkeiten viel näher an der Praxis. Man arbeitet projektnah sowohl im Büro als auch im Gelände. Der Einblick in die Funktionsweise von Unternehmen und die Routine im Umgang mit Arbeitsabläufen können im Studium nicht vermittelt werden. Umso wichtiger ist es für Studierende durch Praktika genau diese Erfahrungen sammeln zu können. Unternehmen auf der anderen Seite haben mit jedem Praktikanten auch einen potentiellen neuen Angestellten an der Hand. Nach wie vor nimmt das Arbeitsklima einen hohen Stellenwert bei kleinen und mittleren Unternehmen ein. Ob die Chemie stimmt, lässt sich im Zuge eines Praktikums gut herausfinden.

Der Berufseinstieg ist ein Thema, bei dem viele Studierende im Dunkeln tappen: Die Bewerbungen geschrieben, das Bewerbungsgespräch hinter sich gebracht, den Arbeitsvertrag unterschrieben und dann? Wie sieht der erste Arbeitstag aus? Ein Sprung ins kalte Wasser? Eine Haufen Arbeit und keine Ahnung, wie man jetzt damit umzugehen hat? Die Referenten beruhigten, der Neueinsteiger werde nicht allein gelassen, sondern in ein Team integriert, das ihn in die neuen Aufgaben einarbeitet und bei Fragen immer zur Verfügung steht. Einige Unternehmen bieten darüber hinaus Mentoring-Programme an, in denen stets ein Ansprechpartner für alle Fragen zur Verfügung und mit Rat und Tat zur Seite steht.

Dass die Arbeit in einer öffentlichen Behörde langweilig und reizlos ist, sollte allerspätestens seit der diesjährigen Nachwuchsveranstaltung nicht mehr als bloß ein Gerücht sein. Irene Wolf (Bezirksregierung Köln) konnte die anwesenden Studierenden vom klaren Gegenteil überzeugen. Neben ihrem persönlichen Werdegang nach dem abgeschlossenen Studium, erläuterte sie die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten in die Amtsarbeit und die spannenden Themen, die man im Anschluss bearbeiten kann.

Abschließend wurden die Studierenden aufgefordert, flexibel zu bleiben und offen für Neues zu sein. Gerade der Bereich des Umweltmanagements unterliegt einem beständigen Wandel, sodass eine Anpassung an die aktuellen Anforderungen notwendig ist.

Die zweite Diskussionsrunde, moderiert von Herrn Dr. Michael Altenbockum und Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Thomas R. Rüde, warf einen Blick in die Vergangenheit und betrachtete vor allem die Entwicklung und mögliche Perspektiven der Branche. Hierzu wurden Prof. Dr. Jens Utermann (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW), Dr. Frank Tidden (BAUER Umwelt GmbH), Dr. Inge Bantz (Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf), Dipl.-Ing. Katrin Schumacher (ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH) und Dipl.-Geol. Sabine Henrici (Deutsche Bahn AG) befragt.

Nach einer kurzen Vorstellung ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche, machten die Podiumsgäste deutlich, wie sich aus ihrer Sicht die Branche verändert hat und wo sie Herausforderungen für die Zukunft sehen. Wie auch schon 2017 wurde an dieser Stelle die Problematik der PFC (poly- und perfluorierte Chemikalien) angesprochen. Sie verdeutlicht, dass eine ständige Weiterentwicklung notwendig ist, um neuartigen Problemstellungen und wachsenden Anforderungen gerecht zu werden. Im Zuge dessen bedarf es auch zunehmender Interdisziplinarität: Konventionelle Verfahren können das hohe Niveau der in Deutschland vorherrschenden Grundwassersanierung zum Teil nicht mehr gewährleisten, sodass für die stetig komplexer werdenden Sanierungsaufgaben nur ein breit aufgestelltes Team zum Erfolg führen kann. Insbesondere international – speziell mit Blick in Richtung Osten – zeigt sich eine riesige Aufgabe und gleichzeitig die Chance deutsches Know-how anzuwenden. So bieten sich für Absolventen sowohl national, als auch international Möglichkeiten des Berufseinstiegs: Aktuelle Aufgaben sind langfristige, deren Sanierung nicht von heute auf morgen bewältigt wird.

Man war sich einig, dass für zukünftige Sanierungserfolge vor allem die Politik mitspielen muss. Die Altlastenproblematik wurde zu Beginn ihrer Daseinsgeschichte schlichtweg unterschätzt. Heutzutage spiegelt sich das unter anderem in einem Mangel an Deponien wider, deren Neubau sich aufgrund des notwendigen hohen technischen Standards und der fehlenden geeigneten Standorte als schwierig gestaltet. Mitarbeit und Motivation der Politik müssen in einem definierten Rahmen, in der sie agieren kann, erfolgen.

Im Anschluss hatten die Studierenden aus den verschiedenen Studiengängen (Angewandte Geowissenschaften, Georessourcenmanagement, Geographie, Entsorgungsingenieurwesen, Umweltingenieurwissenschaften und Wasserwirtschaft) und Vertreter aus Industrie und Verwaltung die Gelegenheit bei Imbiss und Getränk ins Gespräch zu kommen. An den 26 Ständen der Unternehmen fanden sich viele Studierende ein, um die Möglichkeit zu nutzen, Kontakte in die Praxis zu knüpfen und sich weitere Fragen beantworten zu lassen. Dabei wurde durch die anwesenden Institutionen und Unternehmen ein breites Spektrum der Tätigkeitsbereiche, die sich von Altlastenerkundung und -bewertung, geotechnischen und hydrogeologischen Gutachten, Sanierungsplanung über Baureifmachung, Anlagenbau, Analytik, Anwendung innovativer Sanierungsverfahren, Rückbau, Deponieplanung, Erdbau, Deichbau und Tiefbau bis hin zu Umweltverträglichkeitsprüfungen und Umwelt Due Dilligence bei Unternehmens- und Immobilientransaktionen erstrecken, abgedeckt. Von den Studierenden sowie den beteiligten Lehrstühlen, Behörden und Unternehmen wurde die Veranstaltung als sehr informativ und gelungen bezeichnet. Begeistert waren die Studierenden insbesondere von der Informationsfülle und dem großen Angebot unterschiedlichster Unternehmen.

Die Veranstalter danken den ReferentInnen und ModeratorInnen und den beteiligten Unternehmen und Institutionen für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit:

  • AAV - Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • ahu GmbH Wasser ? Boden ? Geomatik
  • Altenbockum & Partner, Geologen
  • BAUER Resources GmbH - Bereich Bauer Umwelt
  • Bezirksregierung Köln
  • Cornelsen Umwelt Technologie GmbH
  • Deutsche Bahn AG
  • enotech Umwelt GmbH
  • genab GmbH
  • Geoservice Soltenborn GmbH
  • Geotechnisches Büro Prof. Dr.-Ing. H. Düllmann GmbH
  • HIM GmbH
  • HPC AG
  • HYDR.O. Geologen und Ingenieure
  • ICP Ingenieurgesellschaft Prof. Czurda und Partner mbH
  • Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz (NLBL)
  • Lippe Wassertechnik GmbH
  • Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW, Düsseldorf
  • Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
  • SakostaCAU GmbH
  • SAX + KLEE GmbH
  • Sensatec GmbH
  • STRABAG AG
  • Tauw GmbH
  • Umtec | Prof. Biener | Sasse | Konertz
  • Umweltamt Aachen
  • Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Vereinigung Aachener Geowissenschaftler e.V.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem exklusiv einjährige Mitgliedschaften im ITVA unter allen interessierten Teilnehmern verlost, sodass sich nunmehr zehn Studierende über sechs kostenlose Ausgaben des altlasten spektrum und die Teilnahme an Tagungen und Fortbildungsveranstaltungen des ITVA freuen können.

Der ITVA fördert als eine seiner Kernaufgaben die technisch-wissenschaftliche Ausbildung, Fort- und Weiterbildung in den Bereichen Altlastenmanagement, Flächen?/Liegenschaftsrecycling sowie Boden- und Grundwasserschutz. Dabei werden die Stufen Hochschulausbildung sowie berufliche Fort- und Weiterbildung im Spannungsfeld zwischen den technischen Anforderungen unserer Gesellschaft und der nachhaltigen Sicherung und Wahrung des menschlichen Lebensraumes in einem natürlichen Umfeld als eine Einheit betrachtet, in der der nächste Ausbildungsabschnitt auf den vorhergehend erreichten Qualifikationen aufbaut. Der ITVA motiviert junge  Menschen  ausdrücklich zur Aufnahme eines Studiums, das sie befähigt, durch innovative, praxisgerechte Lösungsansätze und interdisziplinäre Arbeitsweisen erfolgreich zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Boden, dem Grundwasser und den Flächen- und Energieressourcen beizutragen und unterstützt sie auf ihrem Weg in den Berufseinstieg, bei der Netzwerkbildung  und  beim  lebenslangen Lernen. Angebote sind zum Beispiel der ITVA-Preis, das Mentoringprogramm des BDG Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V., das ITVA-Mitglieder aufgrund einer Kooperationsvereinbarung in Anspruch nehmen können, die Jobbörse, die ermäßigten Teilnahmegebühren für die Teilnahme von Studierenden  am  ITVA-Altlastensymposium und auch die Auftritte des Verbands in den  sozialen  Medien  XING,  Facebook und Twitter. Details hierzu sind auf der Homepage des ITVA www.itv.altlasten.de zu finden.


„Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“, 24.10.2017, TU Berlin

Unter dem Motto „Universität trifft Praxis“ luden die TU Berlin, Fakultät VI Planen Bauen Umwelt, der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) und das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum Geo.X am 24. Oktober 2017 Studierende, Alumni und Young Professionals zu einer Informationsveranstaltung „Boden & Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ in der TU Berlin ein. Ziel der Veranstaltung war, Studierenden, AbsolventInnen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Fachausstellung branchentypischer Unternehmen, die Interessierten die Möglichkeit bot, potenzielle Arbeitgeber persönlich kennen zu lernen und gezielte Fragen zu stellen.

Das Interesse war groß: Mit rd. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Fachbereichen Geo-/Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Umweltschutztechnik der Berliner und Brandenburger Universitäten sowie ca. 50 VertreterInnen aus Wirtschaft, Verwaltung und Hochschule war die Veranstaltung hervorragend besucht. Dank der fakultätsübergreifenden Werbung und des Engagements der KoordinatorInnen der ITVA-Regionalgruppe Nordost war der Lichtsaal im Hauptgebäude der TU Berlin einschließlich der umlaufenden Treppen bis auf den letzten Platz gefüllt.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellten unter der Moderation von M.Sc. Katja Schelle, Altenbockum & Partner, Geologen, Aachen, und Prof. Dr. Tomás Fernandez-Steeger, TU Berlin, FG Ingenieurgeologie, Sabine Hilbert, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, Heiko Dittmann, Landesumweltamt Brandenburg Referat W15und Ralf Buschalsky, LK Potsdam-Mittelmark, Abfallwirtschaft/Bodenschutz, Johannes Meyer, DB AG, Sanierungsmanagement Region Ost, Martin Kötter, IFAH GbR, Dr. Ulrike Meyer, UMWELTKONZEPT DR. MEYER,  Hans-Joachim Schneider, HPC AG, Ulrike Taudien, WESSLING GmbH und Götz Hirschberg, GuD CONSULT GmbH, in sehr individuellen und persönlichen Vorträgen die Berufsbilder und Arbeitsfelder in Ingenieur- und Planungsbüros, Behörden und ausführenden Unternehmen vor.

Die neun erfahrenen Praktikerinnen und Praktiker betonten, dass die breit gefächerten Aufgaben stets im Wandel sind und immer neue und spannende Herausforderungen mit sich bringen. Deutlich wurde, dass Firmen und Behörden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –auch BerufseinsteigerInnen – suchen und dass auch die Behörden sehr aufgeschlossen für PraktikantInnen sind und auch Abschlussarbeiten betreuen.

Die wesentlichen Botschaften waren:

  • „Wir brauchen Sie“
  • „Das Thema ist längst nicht abgehakt, sondern nimmt Fahrt auf“
  • „Es gibt kein Fach, das nicht geht – Interdisziplinarität ist unsere Stärke“

Diese Aussagen haben Mut gemacht und Perspektiven aufgezeigt. Übereinstimmend betonten die ReferentInnen dabei die Bedeutung der Geländeausbildung, insbesondere ohne digitale Hilfe, der Fähigkeit zum teamorientierten Arbeiten und der Flexibilität sowie guter Sprach- und Software-Kenntnisse. Zugleich vermittelten sie den Studierenden durch die Einblicke in die von den Herausforderungen der Wendezeit geprägten, nicht ausnahmslos geradlinigen Lebensläufen und Erwerbsbiografien, das auch lange Studienzeiten kein Hindernis sein müssen und ermutigten sie, flexibel zu bleiben, offen für Neues zu sein und auch einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Fragen aus dem Auditorium bezogen sich vor allem auf die über Anforderungen an Berufseinsteigerinnen und -einsteiger, Berufserfahrung und diverse Aspekte des Berufsalltags.

In der anschließenden Podiumsrunde diskutierten Regina Herrmann, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, und Dr. Michael Altenbockum, Altenbockum & Partner, Geologen, mit Eberhard Casals, CDM Smith Consult GmbH, Frank Rauch, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, und Jörg Frauenstein, UBA, über die Zukunftsperspektiven der Umweltbranche. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche, machten die Podiumsgäste deutlich, dass es bereits während des Studiums oder auch davor vielfältige Möglichkeiten gibt, Kontakt zu Unternehmen herzustellen. Schülerpraktika, Pflichtpraktika, Bachelor- und Masterarbeiten sind in der Regel überall möglich.

Hinsichtlich der Entwicklung des Arbeitsmarktes ist festzustellen, dass die Belegschaft bei den Behörden zunehmend altert. Die Einstellung jüngerer Beschäftigter wird daher in den nächsten Jahren notwendig werden, andererseits haben viele Einrichtungen mit zunehmenden Stellenkürzungen zu kämpfen, sodass Neueinstellungen oftmals nicht ermöglicht werden. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Industrie schlägt sich auch in der Umweltbranche nieder. Im Segment der Altlastenbearbeitung ist der Bedarf an Fachkräften anhaltend hoch. Aufgrund von bislang bekannten mehreren 100.000 Altlastenflächen in Deutschland, die bei Baumaßnahmen Berücksichtigung finden müssen, lässt sich ein langfristiges Betätigungsfeld erwarten. Dank europäischer Gesetzesinitiativen sind zusätzliche Impulse zu erwarten. Durch die Globalisierung ergeben sich zukünftig zudem Berufsaussichten in Ländern, in denen Umweltschutzmaßnahmen bislang eher untergeordnet waren. Aufgrund des einsetzenden Klimawandels tun sich darüber hinaus für den Boden- und Gewässerbereich neue Fragestellungen auf, für die zukünftig Fachleute erforderlich werden.

Herausgestellt wurde in der Diskussion insbesondere, dass sich im Bereich Boden und Grundwasser stetige Veränderungen und Fokuswechsel vollziehen. So stellen PFC (poly- und perflourierte Chemikalien), mit deren Umgang im Moment noch wenig Erfahrung vorliegt, eine Herausforderung für die Zukunft dar. Da es sich bei der Altlastensanierung um langfristige Aufgaben handelt, die nicht von heute auf morgen bewältigt werden können, sind die Zukunftsperspektiven nicht nur für die Branche als solche, sondern auch für die angehenden AbsolventInnen positiv zu sehen. Vielfältige Einsatzgebiete gibt es in Behörden, privatwirtschaftlichen Einrichtungen sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen.

Der gesellige Abschluss fand bei einem kleinen Imbiss statt, bei dem sich die TeilnehmerInnen an Infoständen der ausstellenden Unternehmen direkt über ihre Berufsmöglichkeiten erkundigen konnten. Die Ausstellungstände wurden bis zum Schluss von zahlreichen Studierenden aufgesucht. Die Fachaussteller konnten einerseits den Studierenden einen Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche geben, andererseits erste „Bewerbungsgespräche“ führen. Dabei wurde alles von Bachelor- und Masterarbeiten über studentische Jobs bis hin zur Festanstellung angefragt. Die Aussteller lobten, dass sie auf durchweg gut informierte und selbstbewusste Studierende trafen, die sehr oft einen klaren Fokus auf ihre berufliche Zukunft haben.

Publikum, die ReferentInnen, Podiumsteilnehmer und Aussteller äußerten sich durchweg positiv zum Format der Veranstaltung und regten eine Wiederholung an. Je nach Neigung waren den Studierenden unterschiedliche Beiträge wichtiger oder weniger wichtig. Den TeilnehmerInnen gefiel besonders, dass die Veranstaltung den Kontakt zu den Unternehmen und den Berufen hergestellt hat, der ihnen sonst im Studium etwas fehlt. Anklang fand dabei vor allem die große Anzahl an GesprächspartnerInnen aus Firmen und Behörden, die nach den ersten Eindrücken aus den Kurzvorstellungen und Diskussionen gezielt angesprochen werden konnten.

Die Veranstalter danken den ReferentInnen und ModeratorInnen sowie den beteiligten Unternehmen und Institutionen für die Unterstützung:

  • Altenbockum & Partner, Geologen
  • Arcadis Germany GmbH
  • Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
  • CDM Smith Consult GmbH
  • Deutsche Bahn AG, Sanierungsmanagement Region Ost
  • GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH
  • GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH
  • HPC AG
  • IFAH GbR
  • Imago Umwelt Consult oHG
  • Ingenieurbüro Döring GmbH
  • Landesumweltamt Brandenburg
  • Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
  • PST Grundbau GmbH
  • Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin
  • Sensatec GmbH
  • Spiekermann GmbH Consulting Engineers
  • STRABAG Umwelttechnik GmbH
  • Tauw GmbH
  • TRION - Enßlin Hopf Stamer Partnerschaftsgesellschaft – Geologen
  • Umweltbundesamt
  • UMWELTKONZEPT DR. MEYER
  • WESSLING GmbH
  • Züblin Umwelttechnik GmbH

Informationsveranstaltung "Boden und Grundwasser - Berufsbilder der Zukunft", 03.05.2017, Aachen

In erfolgreicher Kooperation führte der ITVA gemeinsam mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie (Univ.-Prof. Dr. Thomas R. Rüde) der RWTH Aachen am 03.05.2017 im Gebäude „SuperC“ der RWTH Aachen zum vierten Mal die Informationsveranstaltung „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ durch, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung sehr gut besucht: Neben etwa 50 Vertretern der RWTH Aachen, der Wirtschaft und Behörden nahmen ca. 200 Studierende teil.

Im Anschluss an die kurzweilige Begrüßung durch Univ. Prof. Dr. Thomas R. Rüde (Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie), ITVA-Vorstandsmitglied Dr. Ernst Werner Hoffmann, AAV, und ITVA-Beiratsmitglied MinR Andreas Bieber, Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, ging es im ersten Veranstaltungsteil um die Vorstellung verschiedener Berufsbilder aus der Praxis.

Unter der Moderation von M.Sc. Katja Schelle, Altenbockum & Partner, Geologen, Aachen, und ITVA-Vorstandsmitglied Dr. Michael Altenbockum, Lehrbeauftragter am LuFG Hydrogeologie und LFA der RWTH Aachen, stellten Dipl.-Geol. Axel Meßling, ahu AG Wasser Boden Geomatik, Dr. Susanne Frey-Wehrmann, Stadt Aachen, Umweltamt, Dipl.-Geol. Jens Gross, GEOpart GmbH, Dipl.-Ing. Karsten Helms, Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Dr. Ernst Werner Hoffmann, AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Dipl.-Geol. Walter Soltenborn, Geoservice Soltenborn GmbH, Dr. Frank Tidden, BAUER Umwelt GmbH, Dipl.-Geol. Regina Herrmann, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, verschiedene Berufsbilder im Bereich Boden und Grundwasser vor und beantworteten Fragen der TeilnehmerInnen.

 

Im zweiten Veranstaltungsteil wurde in einer Podiumsrunde unter der Moderation von Dr. Michael Altenbockum und Univ.-Prof. Dr. Thomas R. Rüde über die Zukunft der Branche diskutiert. Hier waren die Gäste Dr. Inge Bantz, Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dipl.-Geol. Dr. Ulrich Pahlke, Geologischer Dienst NRW, Karl-Joachim Hölting, GWE pumpenboese GmbH, Dipl.-Ing. Stefan Schroers, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und Prof. Dr. Georg Wieber, Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz.

 

Im Anschluss hatten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, einander bei einem kleinen Imbiss kennenzulernen. Das Meet & Greet stellte sich erneut als Highlight heraus. Die Fachaussteller waren stets von zahlreichen Studierenden umringt und erläuterten die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche, die sich von Altlastenerkundung und -bewertung, geotechnische und hydrogeologische Gutachten und Sanierungsplanung über Baureifmachung, Rückbau, Deponieplanung, Erdbau, Deichbau und Tiefbau bis hin zu Umweltverträglichkeitsprüfungen und Umwelt Due Dilligence bei Unternehmens- und Immobilientransaktionen erstrecken.

 

Von den Studierenden sowie den beteiligten Lehrstühlen, Behörden und Unternehmen wurde die Veranstaltung als sehr informativ und gelungen bezeichnet. Begeistert waren die Studierenden insbesondere von der Informationsfülle und dem großen Angebot unterschiedlichster Unternehmen.

 

Die Veranstalter danken den ReferentInnen und ModeratorInnen und den beteiligten Unternehmen und Institutionen:

  • AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • ahu AG Wasser . Boden . Geomatik
  • Altenbockum & Partner, Geologen
  • BAUER Umwelt GmbH
  • Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Cornelsen Umwelttechnologie GmbH
  • eneotech Umwelt GmbH
  • Geologischer Dienst NRW
  • GEOpart GmbH
  • Geoservice Soltenborn GmbH
  • Geotechnisches Büro Prof. Dr.-Ing. Düllmann GmbH
  • GWE pumpenboese GmbH
  • Harbauer GmbH
  • HPC AG
  • HYDR.O. Geologen und Ingenieure
  • Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
  • Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
  • Oberfinanzdirektion Niedersachsen – Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz
  • Sensatec GmbH
  • Stadt Aachen, Umweltamt
  • Tauw GmbH
  • UCL Umwelt Control Labor GmbH
  • Umtec I Prof. Biener I Sasse I Konertz
  • Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

für die Unterstützung.

Programmflyer


Boden und Grundwasser - Berufsbilder der Zukunft, 12.05.2015, Aachen

Die RTWH Aachen und der ITVA führen am 12. Mai 2015 zum dritten Mal nach 2011und 2013 im Gebäude SuperC der RWTH Aachen eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Titel „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ durch, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Das Programm wird in Kürze zur Verfügung stehen.

Die Kommunikationsplattform bietet Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen.

Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und potentielle MitarbeiterInnen über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen zu informieren.

Kontakt:
Altenbockum & Partner Geologen
Lothringerstr. 61
52070 Aachen
Tel.: 0241 / 912 65-0
Fax: 0241 / 912 65-19
E-Mail: info@altenbockum.de

Boden und Grundwasser - Berufsbilder der Zukunft

Die RTWH Aachen und der ITVA haben am 11. November 2013 zum zweiten Mal nach 2011 im Gebäude SuperC der RWTH Aachen eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Titel „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ durchgeführt, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Die Kommunikationsplattform bot den rd. 200 Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Rund 30 Unternehmen und Institutionen, davon mehr als 20 Firmenmitglieder des ITVA, präsentierten sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber und informierten potentielle MitarbeiterInnen über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen.

Allen Beteiligten – Referenten, Moderatoren, Podiumsteilnehmer, Aussteller – sei an dieser Stelle herzlich für die Anwesenheit, die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit gedankt, allen voran den Professoren der fünf beteiligten Lehrstühle der RWTH. Ganz besonderer Dank gilt den Studierenden den jeweiligen Fachbereichen, deren Engagement entscheidend zum guten Gelingen der Veranstaltung beitrug.

Boden & Grundwasser - Berufsbilder aus der Praxis

Am 11. Mai 2012 fand eine Veranstaltung zur Nachwuchsförderung ?Boden & Grundwasser ? Berufsbilder aus der Praxis? an der Technischen Universität München statt.

Zu diesem zum ersten Mal in München stattfindenden Workshop erschienen ca. 130 Teilnehmer, davon etwa 100 Studierende und 30 Teilnehmer aus dem Kreis der Lehrstühle, der beteiligten ITVA-Mitgliedsfirmen und Behörden.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch die ITVA-Regionalgruppe Bayern, vertreten durch Frau Bernadette Hechenberger (Nickol & Partner GmbH) und Herrn Peter Nickol.

Der Workshop wurde in Kooperation mit verschiedenen Lehrstühlen und Hochschulen in München in den Räumen der TUM (Technischen Universität München) durchgeführt.

Beteiligt im Einzelnen waren:

  • der Lehrstuhl für Ingenieurgeologie (TU München), Prof. Dr. Kurosch Thuro
  • das Fachgebiet Hydrogeologie und Geothermie (TU München), Prof. Dr. Kai Zoßeder
  • der Lehrstuhl für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau (TU München), Prof. Dr. Ing. Norbert Vogt
  • das Institut für Bodenmechanik und Grundbau der Universität der Bundeswehr München, Prof. Dr. Ing. Conrad Boley
  • Studierende der Geowissenschaften (TU und LMU München) und des Bauingenieurwesens, Fachschaft Bau, Umwelt und Vermessung, Frau B.Sc. Regina Pläsken.

In einem ersten Block wurden den Studierenden durch Praktiker aus der Berufswelt (aus der Universitätslehre, der öffentlichen Verwaltung, der Bauindustrie und den Ingenieurbüros) in sehr individuellen und persönlichen Vorträgen die Berufsbilder und Arbeitsfelder aus dem Bereich ?Boden & Grundwasser? nahe gebracht.

Danach erfolgte eine sehr kontrovers und lebhaft geführte Podiumsdiskussion zum Thema ?Bachelor ? Master ? Promotion: Chancen auf dem Arbeitsmarkt? zwischen den Vertretern der Hochschulen, der öffentliche Verwaltung, der Bauindustrie, der Ingenieurbüros und einer studentischen Vertreterin unter der Moderation von Herrn Peter Nickol. Bei der Diskussion stellte sich heraus, dass die Bachelorausbildung noch keine allgemeine Anerkennung bei den Diskutanten fand und meist eine Masterausbildung empfohlen wurde. Aus dem fachkundigen Publikum kam die Anmerkung, dass nicht für jede Tätigkeit im Ingenieurbüro der Masterabschluss notwendig ist.

Der gesellige Abschluss fand bei einem kleinen Buffet in der Vorhalle statt, bei dem sich die Studierenden über ihre Berufsmöglichkeiten an Infoständen direkt bei den ausstellenden Unternehmen erkundigen konnten.

Von allen Seiten (Studierende, Lehrstühle, Behörden und Unternehmen) wurde die Veranstaltung als sehr informativ und gelungen bezeichnet und es darum gebeten solch eine Veranstaltung in der Zukunft zu wiederholen.

Boden und Grundwasser ? Berufsbilder der Zukunft

Volles Haus und tolle Atmosphäre: ITVA-Veranstaltungsreihe für Studierende, Absolventen und Young Professionals erfolgreich gestartet

Die RTWH Aachen und der ITVA haben am 15. Mai 2011 im Geäude SuperC der RWTH Aachen eine Informationsveranstaltung mit dem Titel ?Boden und Grundwasser ? Berufsbilder der Zukunft? durchgeführt.

Die von den ITVA-Vorstandsmitgliedern Dr. Dorit Kuhnt, Dipl.-Geol. Michael Altenbockum und Dipl.-Ing. Karsten Helms konzipierte Veranstaltungsreihe hat das Ziel, Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Berufsbilder in den Fachgebieten Altlastenmana­gement, Bo­den- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren. Die Kommunikationsplattform bot den mehr als 150 Studierenden aus Aachen, aber auch aus München, Westfalen und Berlin eine gute Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Rund 30 Unternehmen und Institutionen nahmen die Chance war, sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und potentielle Mitarbeiter über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen zu informieren.

Die Resonanz aller beteiligten Gruppen war hervorragend: ?So eine Veranstaltung gibt es doch nirgendwo!?

Die kostenfreie Veranstaltung wird in der Folgezeit auch an weiteren Hochschulstandorten durchgeführt.