„Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“, 24.10.2017, TU Berlin

Unter dem Motto „Universität trifft Praxis“ luden die TU Berlin, Fakultät VI Planen Bauen Umwelt, der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) und das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum Geo.X am 24. Oktober 2017 Studierende, Alumni und Young Professionals zu einer Informationsveranstaltung „Boden & Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ in der TU Berlin ein. Ziel der Veranstaltung war, Studierenden, AbsolventInnen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Begleitet wurde die Veranstaltung durch eine Fachausstellung branchentypischer Unternehmen, die Interessierten die Möglichkeit bot, potenzielle Arbeitgeber persönlich kennen zu lernen und gezielte Fragen zu stellen.

Das Interesse war groß: Mit rd. 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Fachbereichen Geo-/Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Umweltschutztechnik der Berliner und Brandenburger Universitäten sowie ca. 50 VertreterInnen aus Wirtschaft, Verwaltung und Hochschule war die Veranstaltung hervorragend besucht. Dank der fakultätsübergreifenden Werbung und des Engagements der KoordinatorInnen der ITVA-Regionalgruppe Nordost war der Lichtsaal im Hauptgebäude der TU Berlin einschließlich der umlaufenden Treppen bis auf den letzten Platz gefüllt.

Im ersten Teil der Veranstaltung stellten unter der Moderation von M.Sc. Katja Schelle, Altenbockum & Partner, Geologen, Aachen, und Prof. Dr. Tomás Fernandez-Steeger, TU Berlin, FG Ingenieurgeologie, Sabine Hilbert, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, Heiko Dittmann, Landesumweltamt Brandenburg Referat W15und Ralf Buschalsky, LK Potsdam-Mittelmark, Abfallwirtschaft/Bodenschutz, Johannes Meyer, DB AG, Sanierungsmanagement Region Ost, Martin Kötter, IFAH GbR, Dr. Ulrike Meyer, UMWELTKONZEPT DR. MEYER,  Hans-Joachim Schneider, HPC AG, Ulrike Taudien, WESSLING GmbH und Götz Hirschberg, GuD CONSULT GmbH, in sehr individuellen und persönlichen Vorträgen die Berufsbilder und Arbeitsfelder in Ingenieur- und Planungsbüros, Behörden und ausführenden Unternehmen vor.

Die neun erfahrenen Praktikerinnen und Praktiker betonten, dass die breit gefächerten Aufgaben stets im Wandel sind und immer neue und spannende Herausforderungen mit sich bringen. Deutlich wurde, dass Firmen und Behörden neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –auch BerufseinsteigerInnen – suchen und dass auch die Behörden sehr aufgeschlossen für PraktikantInnen sind und auch Abschlussarbeiten betreuen.

Die wesentlichen Botschaften waren:

  • „Wir brauchen Sie“
  • „Das Thema ist längst nicht abgehakt, sondern nimmt Fahrt auf“
  • „Es gibt kein Fach, das nicht geht – Interdisziplinarität ist unsere Stärke“

Diese Aussagen haben Mut gemacht und Perspektiven aufgezeigt. Übereinstimmend betonten die ReferentInnen dabei die Bedeutung der Geländeausbildung, insbesondere ohne digitale Hilfe, der Fähigkeit zum teamorientierten Arbeiten und der Flexibilität sowie guter Sprach- und Software-Kenntnisse. Zugleich vermittelten sie den Studierenden durch die Einblicke in die von den Herausforderungen der Wendezeit geprägten, nicht ausnahmslos geradlinigen Lebensläufen und Erwerbsbiografien, das auch lange Studienzeiten kein Hindernis sein müssen und ermutigten sie, flexibel zu bleiben, offen für Neues zu sein und auch einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Fragen aus dem Auditorium bezogen sich vor allem auf die über Anforderungen an Berufseinsteigerinnen und -einsteiger, Berufserfahrung und diverse Aspekte des Berufsalltags.

In der anschließenden Podiumsrunde diskutierten Regina Herrmann, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, und Dr. Michael Altenbockum, Altenbockum & Partner, Geologen, mit Eberhard Casals, CDM Smith Consult GmbH, Frank Rauch, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin, und Jörg Frauenstein, UBA, über die Zukunftsperspektiven der Umweltbranche. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche, machten die Podiumsgäste deutlich, dass es bereits während des Studiums oder auch davor vielfältige Möglichkeiten gibt, Kontakt zu Unternehmen herzustellen. Schülerpraktika, Pflichtpraktika, Bachelor- und Masterarbeiten sind in der Regel überall möglich.

Hinsichtlich der Entwicklung des Arbeitsmarktes ist festzustellen, dass die Belegschaft bei den Behörden zunehmend altert. Die Einstellung jüngerer Beschäftigter wird daher in den nächsten Jahren notwendig werden, andererseits haben viele Einrichtungen mit zunehmenden Stellenkürzungen zu kämpfen, sodass Neueinstellungen oftmals nicht ermöglicht werden. Die Schaffung neuer Arbeitsplätze in der Industrie schlägt sich auch in der Umweltbranche nieder. Im Segment der Altlastenbearbeitung ist der Bedarf an Fachkräften anhaltend hoch. Aufgrund von bislang bekannten mehreren 100.000 Altlastenflächen in Deutschland, die bei Baumaßnahmen Berücksichtigung finden müssen, lässt sich ein langfristiges Betätigungsfeld erwarten. Dank europäischer Gesetzesinitiativen sind zusätzliche Impulse zu erwarten. Durch die Globalisierung ergeben sich zukünftig zudem Berufsaussichten in Ländern, in denen Umweltschutzmaßnahmen bislang eher untergeordnet waren. Aufgrund des einsetzenden Klimawandels tun sich darüber hinaus für den Boden- und Gewässerbereich neue Fragestellungen auf, für die zukünftig Fachleute erforderlich werden.

Herausgestellt wurde in der Diskussion insbesondere, dass sich im Bereich Boden und Grundwasser stetige Veränderungen und Fokuswechsel vollziehen. So stellen PFC (poly- und perflourierte Chemikalien), mit deren Umgang im Moment noch wenig Erfahrung vorliegt, eine Herausforderung für die Zukunft dar. Da es sich bei der Altlastensanierung um langfristige Aufgaben handelt, die nicht von heute auf morgen bewältigt werden können, sind die Zukunftsperspektiven nicht nur für die Branche als solche, sondern auch für die angehenden AbsolventInnen positiv zu sehen. Vielfältige Einsatzgebiete gibt es in Behörden, privatwirtschaftlichen Einrichtungen sowie Forschungseinrichtungen und Hochschulen.

Der gesellige Abschluss fand bei einem kleinen Imbiss statt, bei dem sich die TeilnehmerInnen an Infoständen der ausstellenden Unternehmen direkt über ihre Berufsmöglichkeiten erkundigen konnten. Die Ausstellungstände wurden bis zum Schluss von zahlreichen Studierenden aufgesucht. Die Fachaussteller konnten einerseits den Studierenden einen Einblick in die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche geben, andererseits erste „Bewerbungsgespräche“ führen. Dabei wurde alles von Bachelor- und Masterarbeiten über studentische Jobs bis hin zur Festanstellung angefragt. Die Aussteller lobten, dass sie auf durchweg gut informierte und selbstbewusste Studierende trafen, die sehr oft einen klaren Fokus auf ihre berufliche Zukunft haben.

Publikum, die ReferentInnen, Podiumsteilnehmer und Aussteller äußerten sich durchweg positiv zum Format der Veranstaltung und regten eine Wiederholung an. Je nach Neigung waren den Studierenden unterschiedliche Beiträge wichtiger oder weniger wichtig. Den TeilnehmerInnen gefiel besonders, dass die Veranstaltung den Kontakt zu den Unternehmen und den Berufen hergestellt hat, der ihnen sonst im Studium etwas fehlt. Anklang fand dabei vor allem die große Anzahl an GesprächspartnerInnen aus Firmen und Behörden, die nach den ersten Eindrücken aus den Kurzvorstellungen und Diskussionen gezielt angesprochen werden konnten.

Die Veranstalter danken den ReferentInnen und ModeratorInnen sowie den beteiligten Unternehmen und Institutionen für die Unterstützung:

  • Altenbockum & Partner, Geologen
  • Arcadis Germany GmbH
  • Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
  • CDM Smith Consult GmbH
  • Deutsche Bahn AG, Sanierungsmanagement Region Ost
  • GESA Gesellschaft zur Entwicklung und Sanierung von Altstandorten mbH
  • GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH
  • HPC AG
  • IFAH GbR
  • Imago Umwelt Consult oHG
  • Ingenieurbüro Döring GmbH
  • Landesumweltamt Brandenburg
  • Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
  • PST Grundbau GmbH
  • Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin
  • Sensatec GmbH
  • Spiekermann GmbH Consulting Engineers
  • STRABAG Umwelttechnik GmbH
  • Tauw GmbH
  • TRION - Enßlin Hopf Stamer Partnerschaftsgesellschaft – Geologen
  • Umweltbundesamt
  • UMWELTKONZEPT DR. MEYER
  • WESSLING GmbH
  • Züblin Umwelttechnik GmbH

Informationsveranstaltung "Boden und Grundwasser - Berufsbilder der Zukunft", 03.05.2017, Aachen

In erfolgreicher Kooperation führte der ITVA gemeinsam mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie (Univ.-Prof. Dr. Thomas R. Rüde) der RWTH Aachen am 03.05.2017 im Gebäude „SuperC“ der RWTH Aachen zum vierten Mal die Informationsveranstaltung „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ durch, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung sehr gut besucht: Neben etwa 50 Vertretern der RWTH Aachen, der Wirtschaft und Behörden nahmen ca. 200 Studierende teil.

Im Anschluss an die kurzweilige Begrüßung durch Univ. Prof. Dr. Thomas R. Rüde (Lehr- und Forschungsgebiet Hydrogeologie), ITVA-Vorstandsmitglied Dr. Ernst Werner Hoffmann, AAV, und ITVA-Beiratsmitglied MinR Andreas Bieber, Ministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, ging es im ersten Veranstaltungsteil um die Vorstellung verschiedener Berufsbilder aus der Praxis.

Unter der Moderation von M.Sc. Katja Schelle, Altenbockum & Partner, Geologen, Aachen, und ITVA-Vorstandsmitglied Dr. Michael Altenbockum, Lehrbeauftragter am LuFG Hydrogeologie und LFA der RWTH Aachen, stellten Dipl.-Geol. Axel Meßling, ahu AG Wasser Boden Geomatik, Dr. Susanne Frey-Wehrmann, Stadt Aachen, Umweltamt, Dipl.-Geol. Jens Gross, GEOpart GmbH, Dipl.-Ing. Karsten Helms, Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Dr. Ernst Werner Hoffmann, AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung, Dipl.-Geol. Walter Soltenborn, Geoservice Soltenborn GmbH, Dr. Frank Tidden, BAUER Umwelt GmbH, Dipl.-Geol. Regina Herrmann, Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, verschiedene Berufsbilder im Bereich Boden und Grundwasser vor und beantworteten Fragen der TeilnehmerInnen.

 

Im zweiten Veranstaltungsteil wurde in einer Podiumsrunde unter der Moderation von Dr. Michael Altenbockum und Univ.-Prof. Dr. Thomas R. Rüde über die Zukunft der Branche diskutiert. Hier waren die Gäste Dr. Inge Bantz, Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Dipl.-Geol. Dr. Ulrich Pahlke, Geologischer Dienst NRW, Karl-Joachim Hölting, GWE pumpenboese GmbH, Dipl.-Ing. Stefan Schroers, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW und Prof. Dr. Georg Wieber, Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz.

 

Im Anschluss hatten die TeilnehmerInnen die Gelegenheit, einander bei einem kleinen Imbiss kennenzulernen. Das Meet & Greet stellte sich erneut als Highlight heraus. Die Fachaussteller waren stets von zahlreichen Studierenden umringt und erläuterten die unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche, die sich von Altlastenerkundung und -bewertung, geotechnische und hydrogeologische Gutachten und Sanierungsplanung über Baureifmachung, Rückbau, Deponieplanung, Erdbau, Deichbau und Tiefbau bis hin zu Umweltverträglichkeitsprüfungen und Umwelt Due Dilligence bei Unternehmens- und Immobilientransaktionen erstrecken.

 

Von den Studierenden sowie den beteiligten Lehrstühlen, Behörden und Unternehmen wurde die Veranstaltung als sehr informativ und gelungen bezeichnet. Begeistert waren die Studierenden insbesondere von der Informationsfülle und dem großen Angebot unterschiedlichster Unternehmen.

 

Die Veranstalter danken den ReferentInnen und ModeratorInnen und den beteiligten Unternehmen und Institutionen:

  • AAV – Verband für Flächenrecycling und Altlastensanierung
  • ahu AG Wasser . Boden . Geomatik
  • Altenbockum & Partner, Geologen
  • BAUER Umwelt GmbH
  • Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Cornelsen Umwelttechnologie GmbH
  • eneotech Umwelt GmbH
  • Geologischer Dienst NRW
  • GEOpart GmbH
  • Geoservice Soltenborn GmbH
  • Geotechnisches Büro Prof. Dr.-Ing. Düllmann GmbH
  • GWE pumpenboese GmbH
  • Harbauer GmbH
  • HPC AG
  • HYDR.O. Geologen und Ingenieure
  • Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz
  • Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW
  • Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
  • Oberfinanzdirektion Niedersachsen – Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz
  • Sensatec GmbH
  • Stadt Aachen, Umweltamt
  • Tauw GmbH
  • UCL Umwelt Control Labor GmbH
  • Umtec I Prof. Biener I Sasse I Konertz
  • Umweltamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

für die Unterstützung.

Programmflyer


Boden und Grundwasser - Berufsbilder der Zukunft, 12.05.2015, Aachen

Die RTWH Aachen und der ITVA führen am 12. Mai 2015 zum dritten Mal nach 2011und 2013 im Gebäude SuperC der RWTH Aachen eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Titel „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ durch, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Das Programm wird in Kürze zur Verfügung stehen.

Die Kommunikationsplattform bietet Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen.

Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und potentielle MitarbeiterInnen über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen zu informieren.

Kontakt:
Altenbockum & Partner Geologen
Lothringerstr. 61
52070 Aachen
Tel.: 0241 / 912 65-0
Fax: 0241 / 912 65-19
E-Mail: info@altenbockum.de

Boden und Grundwasser - Berufsbilder der Zukunft

Die RTWH Aachen und der ITVA haben am 11. November 2013 zum zweiten Mal nach 2011 im Gebäude SuperC der RWTH Aachen eine gemeinsame Informationsveranstaltung mit dem Titel „Boden und Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“ durchgeführt, um Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Die Kommunikationsplattform bot den rd. 200 Studierenden eine hervorragende Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Rund 30 Unternehmen und Institutionen, davon mehr als 20 Firmenmitglieder des ITVA, präsentierten sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber und informierten potentielle MitarbeiterInnen über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen.

Allen Beteiligten – Referenten, Moderatoren, Podiumsteilnehmer, Aussteller – sei an dieser Stelle herzlich für die Anwesenheit, die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit gedankt, allen voran den Professoren der fünf beteiligten Lehrstühle der RWTH. Ganz besonderer Dank gilt den Studierenden den jeweiligen Fachbereichen, deren Engagement entscheidend zum guten Gelingen der Veranstaltung beitrug.

Programmflyer Boden und Grundwasser 2013

Boden & Grundwasser - Berufsbilder aus der Praxis

Am 11. Mai 2012 fand eine Veranstaltung zur Nachwuchsförderung ?Boden & Grundwasser ? Berufsbilder aus der Praxis? an der Technischen Universität München statt.

Zu diesem zum ersten Mal in München stattfindenden Workshop erschienen ca. 130 Teilnehmer, davon etwa 100 Studierende und 30 Teilnehmer aus dem Kreis der Lehrstühle, der beteiligten ITVA-Mitgliedsfirmen und Behörden.

Organisiert wurde die Veranstaltung durch die ITVA-Regionalgruppe Bayern, vertreten durch Frau Bernadette Hechenberger (Nickol & Partner GmbH) und Herrn Peter Nickol.

Der Workshop wurde in Kooperation mit verschiedenen Lehrstühlen und Hochschulen in München in den Räumen der TUM (Technischen Universität München) durchgeführt.

Beteiligt im Einzelnen waren:

  • der Lehrstuhl für Ingenieurgeologie (TU München), Prof. Dr. Kurosch Thuro
  • das Fachgebiet Hydrogeologie und Geothermie (TU München), Prof. Dr. Kai Zoßeder
  • der Lehrstuhl für Grundbau, Bodenmechanik, Felsmechanik und Tunnelbau (TU München), Prof. Dr. Ing. Norbert Vogt
  • das Institut für Bodenmechanik und Grundbau der Universität der Bundeswehr München, Prof. Dr. Ing. Conrad Boley
  • Studierende der Geowissenschaften (TU und LMU München) und des Bauingenieurwesens, Fachschaft Bau, Umwelt und Vermessung, Frau B.Sc. Regina Pläsken.

In einem ersten Block wurden den Studierenden durch Praktiker aus der Berufswelt (aus der Universitätslehre, der öffentlichen Verwaltung, der Bauindustrie und den Ingenieurbüros) in sehr individuellen und persönlichen Vorträgen die Berufsbilder und Arbeitsfelder aus dem Bereich ?Boden & Grundwasser? nahe gebracht.

Danach erfolgte eine sehr kontrovers und lebhaft geführte Podiumsdiskussion zum Thema ?Bachelor ? Master ? Promotion: Chancen auf dem Arbeitsmarkt? zwischen den Vertretern der Hochschulen, der öffentliche Verwaltung, der Bauindustrie, der Ingenieurbüros und einer studentischen Vertreterin unter der Moderation von Herrn Peter Nickol. Bei der Diskussion stellte sich heraus, dass die Bachelorausbildung noch keine allgemeine Anerkennung bei den Diskutanten fand und meist eine Masterausbildung empfohlen wurde. Aus dem fachkundigen Publikum kam die Anmerkung, dass nicht für jede Tätigkeit im Ingenieurbüro der Masterabschluss notwendig ist.

Der gesellige Abschluss fand bei einem kleinen Buffet in der Vorhalle statt, bei dem sich die Studierenden über ihre Berufsmöglichkeiten an Infoständen direkt bei den ausstellenden Unternehmen erkundigen konnten.

Von allen Seiten (Studierende, Lehrstühle, Behörden und Unternehmen) wurde die Veranstaltung als sehr informativ und gelungen bezeichnet und es darum gebeten solch eine Veranstaltung in der Zukunft zu wiederholen.

Programmflyer Boden und Grundwasser 2013
Programmflyer Boden und Grundwasser 2013

Boden und Grundwasser ? Berufsbilder der Zukunft

Volles Haus und tolle Atmosphäre: ITVA-Veranstaltungsreihe für Studierende, Absolventen und Young Professionals erfolgreich gestartet

Die RTWH Aachen und der ITVA haben am 15. Mai 2011 im Geäude SuperC der RWTH Aachen eine Informationsveranstaltung mit dem Titel ?Boden und Grundwasser ? Berufsbilder der Zukunft? durchgeführt.

Die von den ITVA-Vorstandsmitgliedern Dr. Dorit Kuhnt, Dipl.-Geol. Michael Altenbockum und Dipl.-Ing. Karsten Helms konzipierte Veranstaltungsreihe hat das Ziel, Studierenden, Absolventen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Diplomarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Berufsbilder in den Fachgebieten Altlastenmana­gement, Bo­den- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren. Die Kommunikationsplattform bot den mehr als 150 Studierenden aus Aachen, aber auch aus München, Westfalen und Berlin eine gute Möglichkeit, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Rund 30 Unternehmen und Institutionen nahmen die Chance war, sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und potentielle Mitarbeiter über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen zu informieren.

Die Resonanz aller beteiligten Gruppen war hervorragend: ?So eine Veranstaltung gibt es doch nirgendwo!?

Die kostenfreie Veranstaltung wird in der Folgezeit auch an weiteren Hochschulstandorten durchgeführt.

Programmflyer Boden und Grundwasser 2013
Programmflyer Boden und Grundwasser 2013
Programmflyer Boden und Grundwasser 2013