Grundwasseraufbereitung

Michael Altenbockum, Eberhard Beitinger, Doreen Brandt
August 2012, 110 Seiten, ISBN 978-3-00-038566-7

Die vorliegende ITVA-Arbeitshilfe H 1-14 „Grundwasseraufbereitung“ ersetzt die im Jahr 1998 veröffentlichte ITVA-Arbeitshilfe H 1-9 „Grundwasserreinigung“, deren inhaltlicher Umfang den heutigen Anforderungen an das Thema nicht mehr gerecht wurde.

Unter Grundwasseraufbereitung im Sinne der Arbeitshilfe wird der technische Prozess der Entfernung von Stör- und Schadstoffen aus zu Tage geförderten Grundwässern verstanden. Die vorliegende Arbeitshilfe beschreibt die Rahmenbedingungen einer Grundwassersanierungsmaßnahme, wobei der Schwerpunkt auf der Technik zur Grundwasseraufbereitung liegt.

Die Arbeitshilfe richtet sich an Fachleute und Sachverständige in Ingenieurbüros und Behör­den sowie an Sanierungspflichtige. Sie soll dazu beitragen, die Prüfung der Eignung von Grundwasseraufbereitungsverfahren im jeweiligen Einzelfall zu erleichtern, um eine qualifizierte Anwendung zu ermöglichen.

Die Arbeitshilfe H 1-14 „Grundwasseraufbereitung“ zeigt auf, welches Spektrum an Randbedingungen bei Planung, Ausschreibung, Errichtung und Betrieb von Grundwasseraufbereitungsanlagen im Zusammenhang mit der Sanierung von Altlasten zu berücksichtigen ist – und zwar von allen Beteiligten: Sanierungspflichtigen, Behörden, Planern und Ausführenden. Behandelt werden nicht nur die relevanten Schadstoffe und ihre Eigenschaften sowie die für deren Eliminierung zur Verfügung stehenden Verfahren, sondern auch und insbesondere rechtliche Vorgaben; Anforderungen an den Arbeitsschutz; Anforderungen an die Anlagensicherheit; technische Rahmenbedingungen, die bei jeder Pump-and-Treat-Maßnahme zu berücksichtigen sind, Kostenfaktoren und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sowie Umweltauswirkungen.

Herausgeber:
Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA), Invalidenstraße 34, 10115 Berlin, Tel. 030/48638280, Fax: 03048638282
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