Aktuelles

Flächenrecycling schafft mehr Platz für Wohnraum: Bundeskabinett verabschiedet Vierten Bodenschutzbericht

Das Bundeskabinett hat am 27. September 2017 den von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgelegten Bodenschutzbericht verabschiedet. Darin werden unter anderem die Potentiale des Flächenrecyclings in Deutschland und die grundlegenden Änderungen der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung erläutert.

Weitere Informationen:
Vierter Bodenschutzbericht: www.bmub.bund.de/N54344


Dr. Volker Franzius zum 75. Geburtstag

Dr. Volker Franzius, Berlin, feierte am 23.09.2017 seinen 75. Geburtstag. Er zählt zu den ersten Männern und Frauen in Deutschland, die sich bereits in den späten 70er Jahren mit dem Thema der kontaminierten Standorte/Altlasten auseinandergesetzt haben und steht heute noch in der Mitte des Themas.

Im Namen des Vorstandes, des Beirates und aller Mitglieder gratuliert der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. seinem Vorstandsmitglied und langjährigem Zweiten Vorsitzenden aufs Herzlichste und wünscht ihm für sein weiteres Wirken beste Gesundheit und viel Erfolg.


ITVA-Preis 2018 - Bewerbungsschluss verlängert bis 31.10.2017

Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) verleiht Nachwuchswissenschaftlerinnen / Nachwuchswissenschaftlern für her­vorra­gende Dissertationen oder sehr gute Prüfungsarbeiten den ITVA-Preis 2018. Einreichungsschluss für Bewerbungen ist der 31.10.2017.  >>mehr


Informationsveranstaltung „Boden & Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“, 24.10.2017, TU Berlin, Lichthof

Die TU Berlin, Fakultät VI – Planen Bauen Umwelt, das geowissenschaftliche Kompetenznetzwerk in der Region Berlin-Potsdam Geo.X und der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) laden gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung

„Boden & Grundwasser – Berufsbilder der Zukunft“

am 24. Oktober 2017, 17.00 – 21.00 Uhr, im Lichthof der TU Berlin ein.

Die Veranstaltung hat das Ziel, Studierenden, AbsolventInnen und Young Professionals, die auf der Suche nach Praktika und Abschlussarbeitsthemen sind oder den Berufseinstieg planen, zukunftsträchtige Berufsbilder in den Fachgebieten Altlastenmanagement, Boden- und Grundwasserschutz sowie Flächenrecycling vorzustellen und mit ihnen zu diskutieren.

Die Kommunikationsplattform soll den studentischen TeilnehmerInnen eine Möglichkeit bieten, Kontakte zur Praxis zu knüpfen. Unternehmen und Institutionen bietet sich die Chance, sich im Rahmen der begleitenden Fachausstellung als attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren und potentielle Mitarbeiter über Einstieg und Perspektiven in ihrem Unternehmen zu informieren.

Hierzu lädt der ITVA insbesondere seine Firmenmitglieder ein, sich im Rahmen der Veranstaltung mit einem Stand zu präsentieren und so Kontakte für die Mitarbeiterakquisition (z.B. Festanstellung, Master- und Bachelor-Arbeiten, Praktika) herzustellen.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 30.09.2017 per E-Mail bei der Geschäftsstelle des ITVA an.


Treffen der ITVA-Regionalgruppe Nord, 08.11.2017, Hamburg

Die nächste Vortragssitzung der ITVA-Regionalgruppe Nord wird am Mittwoch, 08. November2017, 16:00 Uhr, in der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie stattfinden.

Als Themen sind vorgesehen:

  • Sanierung der Kesslergrube in Grenzach-Wyhlen (Schwerpunkt: Bautechnik bei der Dekontamination von Perimeter 1/3)
  • Bodenmanagement bei der Deichrückverlegung Kreetsand zur Herstellung eines tidebeeinflussten Elbflachwassergebiets

Das Programm wird rechtzeitig versandt und in die ITVA-Homepage eingestellt.

Kontakt:
Dr. Ralf Kilger
Behörde Umwelt und Energie (BUE)
Abteilung Bodenschutz/Altlasten - U 2 –
Neuenfelder Str. 19
21109 Hamburg
Tel.: 040 / 42 845-35 42
Fax: 040 / 42 845-35 72
E-Mail: Ralf Kilger


Ausschreibung des UBA zum FuE: Handlungsempfehlungen für den Bodenschutz im Alltag

Das UBA hat ein Projekt zum Thema Bodenbewusstsein ausgeschrieben „Erarbeitung eines Leitfadens für die Kommunikation von bodenbezogenen Themen für Verbraucher und Konsumenten“ (UFOPLAN FKZ 3717 71 281 0 )
https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1871/dokumente/projektkurzbeschreibung_final-3.pdf


GEC Geotechnik - expo & congress, 25. - 26.10.2017, Offenburg

Am 25. + 26. Oktober 2017 findet die GEC Geotechnik - expo & congress zum fünften Mal bei der Messe Offenburg statt. Im Rahmen der Veranstaltung findet zudem der Deutsche Geologentag des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler auf dem Offenburger Messegelände statt.

Weitere Informationen und Programm:
http://www.gec-offenburg.de/


ITVA-Arbeitshilfe H1-15 "Sicherheit von Anlagen zur Sanierung von Boden-, Bodenluft- und Grundwasserkontaminationen


Bodennetzwerk Südbayern: Kurzbericht Herbstexkursion am 26.09.2017

Das Thema „Unterwasserböden" führte am 26.9.2017 die Teilnehmer/innen der Herbstexkursion des Bodennetzwerks Südbayern bei bestem Wetter nach Freising. Entlang der Moosach, einem Nebenfluss der Isar, führten die Referenten Prof. Karl Auerswald und Prof. Jürgen Geist (TUM) die Gruppe in die Genese, Eigenschaften und ökologische Bedeutung der Fließgewässerböden – häufig bodenkundlich unzutreffend als Sediment bezeichnet – ein. Als entscheidender Träger der Biozönose spielen diese eine außerordentlich wichtige Rolle im Naturhaushalt, auch weil nahezu die gesamte Entwässerung einer Landschaft durch dieses schmale Band der Fließgewässer erfolgt. Diskutiert wurden u.a. die Raummusterbildung von Fließgewässerböden im Kontext von Erosion und Auendynamik und Ursachen sowie Probleme der Kolmation des Kieslückensystems. Abschließend wurde mittels Gefrierkernmethode die Beprobung des Gewässergrunds demonstriert.

Die nächste Exkursion des Bodennetzwerks Südbayern findet voraussichtlich im Frühjahr 2018 statt. Nähere Informationen sind erhältlich bei Dr. Karsten Schacht und Dr. Lena Hartmann unter bodennetzwerk@mail.de.


AwSV: Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Zum 1. August 2017 tritt die „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV) vollständig in Kraft. Die 16 bislang unterschiedlichen Landesverordnungen (sog. VAwS) werden von der neuen AwSV abgelöst. Betroffen sind zahlreiche Industrie-, Lager- oder Umschlagsanlagen, in denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird. Die Verordnung schreibt technische Anforderungen an Flächen oder Rückhalteeinrichtungen vor – etwa mit Blick auf die Dichtigkeit solcher Anlagen – legt den Anlagenbetreibern Genehmigungs- und Dokumentationspflichten auf und regelt für bestimmte Anlagen regelmäßige Sachverständigenprüfungen. mehr 


POP-ABFALL-ÜBERWACHUNGS-VERORDNUNG: Rechtssichere Regeln für HBCD-halitge Abfälle

Am 7. Juni 2017 hat das Bundeskabinett den Verordnungsentwurf zur Änderung der Abfallverzeichnisverordnung und zum Umgang mit POP beschlossen. Die Verordnung soll den Entsorgungsengpässen im Bereich der HBCD-Abfälle entgegenwirken. Die endgültige Verabschiedung der Verordnung durch den zustimmungspflichtigen Bundesrat ist für den 7. Juli 2017 vorgesehen. mehr 

Mantelverordnung Ersatzbaustoffe / Bodenschutz

Das Bundeskabinett hat am 3. Mai 2017 den Entwurf der Mantelverordnung für Ersatzbaustoffe und Bodenschutz beschlossen. Die Mantelverordnung besteht aus mehreren Teilen. Den Kern des Regelungsvorhabens bilden die Einführung einer Ersatzbaustoffverordnung und die Neufassung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung. Im Zusammenhang damit werden auch die Deponieverordnung und die Gewerbeabfallverordnung geändert.

Das Verordnungspaket schafft erstmals bundeseinheitliche und rechtsverbindliche Grundlagen für das Recycling mineralischer Abfälle und deren Einsatz in technischen Bauwerken. Außerdem werden die Umweltstandards für die Verfüllung von Abgrabungen und Tagebauen bundesweit geregelt.

Die Mantelverordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundestages und des Bundesrates.

Weitere Informationen: www.bmub.bund.de/faq-mantelverordnung


Wechsel im Vorstand des ITVA: RA Dr. Thomas Gerhold zum Zweiten Vorsitzenden gewählt

Der Vorstand des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) hat RA Dr. Thomas Gerhold zum Zweiten Vorsitzenden gewählt. Er folgt Dr.-Ing. Volker Franzius, Gründungsvorstand des ITVA und seit 1990 Zweiter Vorsitzender des Verbandes, der aus dem Geschäftsführenden Vorstand ausgeschieden ist. Dr.-Ing. Volker Franzius gehört dem Gesamtvorstand weiter an. RA Dr. Thomas Gerhold, seit 2007 Vorstandsmitglied, tritt die Nachfolge als Zweiter Vorsitzender sofort an. Weiterlesen


Ableitung von Geringfügigkeitsschwellenwerten für das Grundwasser

Pressemitteilung zur neuen LAWA-Publikation "Ableitung von Geringfügigkeitsschwellenwerten für das Grundwasser" 
http://um.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-geringfuegigkeitsschwellenwerte-fuer-das-grundwasser/

Ableitung von Geringfügigkeitsschwellenwerten für das Grundwasser, Aktualisierte und überarbeitete Fassung 2016
Download auf der LAWA-Homepage unter: http://www.lawa.de/Publikationen-Veroeffentlichungen-nach-Sachgebieten-Grundwasser.html


Ressortforschungsplan 2017 und Forschungsrahmen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) benötigt für die Umsetzung seiner politischen Ziele wissenschaftlich fundierte Entscheidungsgrundlagen und -hilfen. Dazu leistet die Ressortforschung des BMUB als Brücke zwischen Forschung und Bundespolitik einen wesentlichen Beitrag. Sie richtet sich an den Prioritäten und Zielsetzungen des Hauses aus. Der dazu erforderliche, mittelfristige Forschungsbedarf des BMUB wird in dem folgenden Forschungsrahmen beschrieben.Weiterlesen: http://www.bmub.bund.de/themen/forschung-foerderung/forschung/ressortforschung-forschungsrahmen/


Altlastensymposium 2017, 30. - 31.03.2017, Bremen

Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) veranstaltete in Kooperation mit dem Senator für Umwelt, Bau und Verkehr der Freien Hansestadt Bremen am 30. und 31. März 2017 in Bremen das Altlastensymposium 2017. Wir haben die Vorträge, deren Veröffentlichung die Autorinnen und Autoren zugestimmt haben, für Sie als Download zur Verfügung gestellt. Weiterlesen>>>


Start des Pilotdurchgangs der universitären Weiterbildung zum/zur Fachplaner/-in Kampfmittelräumung

Geht es um Kampfmittelräumung - ob bei großen Bauvorhaben, beim Flächenrecycling oder der Konversion - ist ingenieurtechnisches Fachwissen unabdingbar. Dies beginnt bei der fachgerechten Begutachtung von Kampfmittelverdachtsfällen, geht weiter über die Planung von Räummaßnahmen und reicht bis zur qualifizierten Überwachung der Arbeiten. Weil ausreichend qualifiziertes akademisches Personal fehlt, haben es sich die Universität der Bundeswehr München, Institut für Bodenmechanik und Grundbau in Kooperation mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) zur Aufgabe gemacht, eine akademische Zusatzausbildung zu initiieren.

Der Pilotdurchgang der universitären Weiterbildung zum/zur Fachplaner/-in Kampfmittelräumung startet am 24. Juli 2017. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im aktuellen Newsletter. Genauere Information finden Sie außerdem unter www.fachplaner-kmr.de.


Boden des Jahres 2017: Gartenboden (Hortisol)

Am 05. Dezember 2016, dem Weltbodentag, wurde der Gartenboden (Hortisol) vom Kuratorium Boden des Jahres zum Boden des Jahres 2017 gekürt. Die Schirmherrschaft hat die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund übernommen.

Boden des Jahres 2017


Mentoring-Programm des BDG

Die Bewerbungsformulare sowie einen Erfahrungsbericht zum Mentoring und weitere Informationen finden Sie unter www.geoberuf.de


    Fort- und Weiterbildung

    Aktuelle Seminarangebote des BEW im Bereich Altlasten finden Sie hier


    Umstellung auf SEPA-Verfahren zum 01.02.2014

    Information zum SEPA-Verfahren

    Seit dem 01. Februar 2014 löst das sogenannte SEPA-Verfahren (Single Euro Payments Area) die nationalen Zahlungsverfahren ab. Kontonummer und Bankleitzahl wurden durch die IBAN ersetzt, bei internationalen Zahlungsaufträgen wird zusätzlich die BIC benötigt. Dieses Verfahren wurde europaweit eingeführt. Der ITVA hat zum 01.02.2014 auf dieses Verfahren umgestellt.

    [...mehr]

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