Regionalgruppe West

Koordinator:

Dipl.-Geogr. Norbert Klipsch
GeoKlipsch Sachverständigen- und Ingenieurbüro
Brüderstr. 20
42105 Wuppertal
Tel.: 0202 / 69 80 09-09
Fax: 0202 / 69 80 09-11
E-Mail: mail@geoklipsch.com

38. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West, 06.07.2017, Duisburg

Das 38. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West findet am Donnerstag, 06. Juli 2017, 16:00 bis ca. 19:00, Uhr beim  BEW – Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH, Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße 70, 47228 Duisburg-Rheinhausen, Tel. 02065 / 77 00, statt.

Das Tagesthema lautet: „Mantelverordnung“

Vorläufige Tagesordnung:
16:00 bis 16:15 Uhr Begrüßung, Allgemeines, Beschluss der Tagesordnung
16:15 bis 18:15 Uhr Kurzvorträge und Diskussion

  • Mantelverordnung, aktueller Stand, ITVA-Beteiligung am Gesetzgebungsverfahren,
    RA Nikolaus Steiner (Essen, Voristzender des ITVA-Fachausschusses C6)
  • Auswahl von Ersatzbaustoffen n. Mantelverordnung Materialwerte gem. EBV vs. Prüfung auf Gefährlichkeitsmerkmale (AVV),
    Gernot Stracke (Gutachterbüro, Sprockhövel)
  • Probenahme n. ErsatzbaustoffV u. BBodSchV nur noch mit Kompetenznachweis,
    Klaus Bücherl (Sachverständigenbüro, Vorsitzender V18, Regensburg)
  • Notifizierung von Untersuchungsstellen n. §18 BBodSchG in NRW,
    Sibylle Fütterer (LANUV, Düsseldorf)

18:15 bis 18:30 Uhr Allgemeine Informationen, zukünftige Themen
18:30 bis G?.. Uhr Ausklang im Bistro der Veranstaltungslokation


37. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West, 06. Oktober 2016, Essen

Das 37. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West fand am 06.10.2016 beim BEW Essen statt.

Das Tagesthema lautete: „AZB – Erfahrungen und Diskussionsstand Rückführungspflicht"

Auf dem Programm standen folgende Vorträge:


36. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West

Das 36. Treffen der Regionalgruppe West findet am Donnerstag, 29. Okt. 2015, von 14:00 bzw. 15:00 bis ca. 19:00 Uhr im Emschermündungscafe, Am Hagelkreutz, Dinslaken, statt.

Tagesthema: „Analytik von und Umgang mit TOC-haltigen Böden"

Vorläufige Tagesordnung:

14:00 - 15:00 Uhr Gelegenheit zur Baustellenbesichtigung der neuen Emschermündung
(um verbindliche Anmeldung bei Frau Hellmann wird gebeten.)

15:00 - 18:00 Uhr: Vorträge und Diskussion

Begrüßung und Beschlussfassung der Tagesordnung

Einführung in das Thema seitens der Emschergenossenschaft

TOC Analytik und Möglichkeiten der Bestimmung des restlichen organischen Kohlenstoffs,
Dr. Hädicke, LANUV (angefragt), Dr. Düputell, EGLV

Ergebnisse LFP-Projekt und Möglichkeiten der Gebietsabgrenzung,
Dr. Höke, LANUV

Umgang mit TOC haltigen Böden in der Praxis,
Frau Dr. Kocher, BAST

18:00 – 19:00 Uhr: Fachaustausch bei einem kleinen Imbiss.

35. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West, 21.05.2015, Wesseling

Das 35. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West findet am 21.05.2015, 16.00 - 18.15 Uhr in Wessling statt. Nach gesonderter Anmeldung können vorher von 14.30 - 16.00 Uhr die Laborräume der Eurofins Umwelt West GmbH besichtigt werden.

Ort:
14:30   Eurofins Umwelt West GmbH - Vorgebirgsstraße 20 -50389 Wesseling
16:00   Partyservice Machts - Vorgebirgsstraße 19 - 50389 Wesseling

Tagesthema:  Haftungsrisiken und Verantwortlichkeiten bei der Altlastenerkundung / -bearbeitung sowie beim Rückbau u. Flächenrecycling

Vorläufige Tagesordnung:

14:30 bis 16:00 Uhr    Besichtigung der Eurofins-Laborräume
(Anmeldung erforderlich bis 11.05.15 unter: AntjeElfrich(at)eurofins.de )

16:00 bis 16:15 Uhr    Begrüßung, Allgemeines, Beschluss der Tagesordnung

16:15 bis 18:15 Uhr     Kurzvorträge und Diskussion

  • Altlastenerkundung/-bearbeitung und DGUV Regel 101-004 (ehem. BGR 128); A. Feige-Munzig (BG BAU München)
  • Haftung von Ing-Büros bei der Altlastenbearbeitung
    Dr. T. Gerhold (Avocado Rechtsanwälte, Köln, ITVA Vorstandsmitglied u. Vorsitzender FA-A2)
  • Haftungsrisiken und Versicherung von Ingenieurleistungen; S. Wahls. (UNIT Vers.-Markler GmbH, Mülheim)

18:15 bis 18:30 Uhr    Allgemeine Informationen, zukünftige Themen

18:30 bis  …?.. Uhr     Ausklang in der Veranstaltungslocation

Dem Gutachterbüro Dr. Strotmann Umweltberatung GmbH, Krefeld, sowie der Fa. Köster, Mülheim, wird für die Kostenübernahme beim 34. Treffen gedankt.

34. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West, 30. Oktober 2014, 16:00 - 18:30 Uhr, Duisburg

Die ITVA-Regionalgruppe West führt ihr 34. Treffen am 30.10.2014, beim BEW – Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH in Duisburg durch.

Tagesthema ist "Kampfmittel und Flächenrecycling"

Auf dem Programm stehen folgende Vorträge:

  • Kampfmittelerkundung und –räumung im Rahmen des Flächenrecyclings
    K. Helms (Mull & Partner Ingenieurgesellschaft mbH, Hannover)
  • Kampfmittelbeseitigung in NRW
    H.-P. Eser o. K. Bekemeier (Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen - Lippe)
  • Verantwortlichkeiten und Kostentragung für die Suche nach Kampfmitteln
    N. Steiner (Anwaltskanzlei Steiner, Essen)

33. Treffen der ITVA-Reginonalgruppe West, 06. Februar 2014, Duisburg

Die ITVA-Regionalgruppe West führte ihr 33. Treffen am 06.02.2014, beim BEW – Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH in Duisburg durch.

Tagesthema war "Verwertung / Entsorgung von mineralischen Reststoffen"

Auf dem Programm standen folgende Vorträge:

 

Wir danken der Köster GmbH, Mülheim/Ruhr für Kostenübernahme und Bewirtung beim 32. Treffen

32. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West, 04.07.2013, Duisburg

Das 32. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West fand am 04.07.2013 in  Duisburg statt. Das Tagesthema lautete: 

Zum Umgang mit Aushub- u. Baurestmassen bei Flächenrecycling und Rückbau

Auf dem Programm standen folgende Vorträge:

Aus aktuellem Anlass wurde zusätzlich intensiv über den Entwurf des Erlasses „Auf- und Einbringen von Materialien unter- oder außerhalb der durchwurzelbaren Bodenschicht“, mit dem das Umweltministerium NRW die entsprechenden Sachverhalte bis zur Verabschiedung der „Mantelverordnung“ übergangsweise zu regeln beabsichtigt, diskutiert.

 

30. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West
06.09.2012, BEW, Duisburg

Die Regionalgruppe West führt am Donnerstag, 06.09.2012, von 16:00 bis ca. 18:30 Uhr im BEW ? Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH, Dr.-Detlev-Karsten-Rohwedder-Straße 70, 47228 Duisburg-Rheinhausen Tel. 02065 / 77 00, ihr 30. Treffen durch.

Tagesthema: Ausschreibung/Vergabe beim Flächenrecycling

Vorläufige Tagesordnung:

16:00 bis 16:15 Uhr Begrüßung, Allgemeines, Beschluss der Tagesordnung

16:15 bis 18:15 Uhr Kurzvorträge und Diskussion

  • Ausschreibung/Vergabe beim Flächenrecycling aus Sicht einer ausschreibenden Stelle
    Prof. Dr. Jörg Bartels (Geschäftsführer iwb Ingenieure, Braunschweig)
  • Ausschreibung/Vergabe beim Flächenrecycling aus Sicht eines bietenden Unternehmens (Ausführender)
    Dipl.-Ing. Peter Schwarz (Geschäftsleitung Köster GmbH, Mülheim/Ruhr)
  • Auswirkungen des neuen Tariftreuegesetzes NRW
    RA Britta Brisch (IHK Düsseldorf)

18:15 bis 18:30 Uhr Allgemeine Informationen, zukünftige Themen

18:30 bis ??.. Uhr Ausklang in Cafeteria, Biergarten od. dgl.

Der NRW.URBAN GmbH & Co. KG, Dortmund, wird für die Einladung zum 29. Treffen gedankt

29. Treffen der Regionalgruppe West

Das 29. Treffen der Regionalgruppe West findet am 08.12.2011, 16.00 - 18.30 Uhr, bei der NRW.URBAN GmbH & Co. KG, Karl-Harr-Straße 5, Etage 6, 44263 Dortmund statt.

Tagesthema: Flächenrecycling und Flächenmanagement in NRW

Tagesordnung:
16.00 Uhr Begrüßung

16.15 Uhr Kurzvorträge und Diskussion

  • Flächenrecycling in NRW: Konversion - Flächenpool - Grundstücksfonds, Dr. Rolf Heyer, NRW.URBAN GmbH & Co. KG, Dortmund
  • Flächenrecyling in NRW: Aktuelle Entwicklungen, Gerhard Kmoch, AAV Altlastensanerungs- und Altlastenaufbereitungsverband NRW, Hattingen
  • Erfahrungen mit komplexen Sanierungen am Beispiel PHOENIX-WEST, Dirk Ebeling, Peter Schmid, NRW.URBAN GmbH & Co. KG, Dortmund

18.15 Uhr Allgemeine Informationen

18.30 Uhr Ausklang

27. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West

Das 27. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West fand am 25. November 2010 im BEW ? Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH in Duisburg statt.

Praxisbeispiele zur Altlastensanierung und zum Flächenrecycling
wurden im Rahmen von drei Kurzvorträgen vorgestellt und diskutiert:

  • Flächenrecycling einer Kokerei: MNA u. biol. Schadstoffabbau im Grundwasser, Christoph Wortmann (Dr. Weßling Beratende Ingenieure GmbH, Altenberge)
  • Erfahrungen bei der Sanierung eines Grundwasserschadens mit As, Zn u. Cd, Udo Rehnig (Züblin Umwelttechnik GmbH, Dortmund)
  • Zur Aussagekraft von Cyanid-Analysenergebnissen im Grundwasser, Klaus Blomquist (Altenbockum & Blomquist, Aachen)

26. Treffen der Regionalgruppe West

Das 26. Treffen der Regionalgruppe West fand am 08.07.2010 in Duisburg, statt.

Im Mittelpunkt stand das Thema ?Arbeitssicherheit bei Altlastenuntersuchungen /-sanierungen, Rückbau und Flächenrecycling" mit 3 Kurzvorträgen:

  • Anforderungen an den Arbeitschutz zur Erkundung und Beprobung bei Altlasten sowie Unternehmerpflichten, Christopher Wohland (BG BAU, Dortmund)
  • Anforderungen an die Sicherheitsplanung bei Industrierückbaumaßnahmen, Andreas Pelzer (Ingenieurgesellschaft für Arbeits- und Umweltschutz bR, Melle)
  • Praxiserfahrungen beim Rückbau von Asbest-haltigen Industriebauten, Thomas Kolb (Geoteam Ingenieurges. mbH, Dortmund) 

25. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West

Das 25. Treffen der Regionalgruppe West fand am 05. November 2009 bei der SASE ? Sammlung aus Städtereinigung und Entsorgungswirtschaft ? in Iserlohn statt. Im Mittelpunkt stand das Thema "Leichtflüchtige Schadstoffe".

Auf dem Programm standen folgende Vorträge:

 

 

24. Treffen der Regionalgruppe West

Die Regionalgruppe West führte ihr 24. Treffen am 25. Juni 2009 bei der WILO SE in Dortmund durch. Tagesthema war Grundwassersanierung - Pump and Treat.

Auf dem Programm standen folgende Vorträge:

  • Tiefenorientierte Erfassung und Sanierung von Grundwasserschäden, Dr. M. Schulte, Vormann GmbH & Co.KG
  • Effiziente Pumptechnik und intelligente Regelsysteme, Dipl.-Ing. A. Junge, WILO SE
  • Innovative Sanierungstechniken (Anlagentechnik und In-situ-Verfahren), Dipl.-Ing. M. Cornelsen, Cornelsen Umwelttechnologie GmbH

23. Treffen der Regionalgruppe West

Die ITVA-Regionalgruppe führte am 27.11.2008 ab im BEW Bildungszentrum in Duisburg ihr 23. Treffen durch. Auf der Tagesordnung standen Kurzvorträge zur Grundwassersanierung und zum Flächenrecycling:

  • Sanierung des ehemaligen Gaswerks München - Gesamtmaßnahme und hydraulische Sicherung mittels Funnel and Gate; J. Weindl, BFM Umwelt-Beratung-Forschung-Management GmbH, Düsseldorf
  • Anwendung von Reinigungswänden für die Sanierung von Altlasten; K. Blomquist, Altenbockum & Blomquist, Aachen
  • Reaktivierung von Industriestandorten in Rumänien; G. Schock, Stadtwerke Düsseldorf AG

22. Treffen der Regionalgruppe West

Am 29.05.2008 fand in den Räumlichkeiten des BEW in Duisburg das 22. Treffen der Regionalgruppe West des ITVA mit insgesamt 24 Teilnehmern statt. Die Schwerpunktthemen des Tages lauteten:

  • Zuständigkeitsverordnung Umweltschutz (ZustVU) vom 11. Dezember 2007
  • ErsBaustoffV / § 12 a BBodSchV

Zu Beginn des Treffens berichtete Herr Klipsch kurz über das ITVA-Symposium am 17./18. April in Hannover. Anschließend hielt Herr Grabowsky (MUNLV) einen Kurzvortrag über Inhalte und Zielsetzung der Zuständigkeitsverordnung vom 11. Dezember 2007, die die behördlichen Zuständigkeiten im Bereich Umweltschutz in NRW regelt. Wesentliche Ziele sind:

  • die Ortsnähe der zuständigen Behörde, d.h. eine möglichst weitgehende Kommunalisierung (Kreise und Kreisfreie Städte) und
  • die Zuständigkeit eines Ansprechpartners (one face to the customer) für Pflichtige, die Anlagen betreiben, durch die verschiedene Umweltbereiche betroffen sind.

Danach sind grundsätzlich zunächst die Kreise und Kreisfreien Städte zuständig. Für Anlagen von ?besonderer Umweltrelevanz? sind aber die Bezirksregierungen zuständig. Besondere Regelungen gelten auch für Anlagen, die der Bergaufsicht unterliegen. Einzelanlagen mit unterschiedlichen Zuständigkeiten, die in einem engen räumlichen und betrieblichen Zusammenhang stehen, werden zu so genannten ?Zaunanlagen? zusammengefasst und als ?Ganzes? von der Bezirksregierung betreut.
Dieses gilt nicht im Bodenschutzrecht! Hier ist für Flächen, die der Bergaufsicht unterliegen, die Bezirksregierung Arnsberg zuständig. Für Flächen, die bis 31.12.2009 in einem Kataster nach LBodSchG oder vergleichbaren Katastern nach LAbfG erfasst sind, sind die Kommunen, sonst die Bezirksregierungen zuständig. Für grundstücksübergreifende Altlasten ist gemäß ?Spezialzaun? die Bezirksregierung zuständig. Für Deponien DK 0 und 1 ist die Kommune, sonst die Bezirksregierung zuständig.
Für Zulassung, Anerkennung und Bekanntgabe von Sachverständigen und Untersuchungsstellen (§ 18 BBodSchG, § 17 LBodSchG, SU-BodAV NRW) ist das LANUV, für die Festsetzung des Wertausgleichs gem. § 25 BBodSchG die BezReg zuständig. Weitere Informationen [...]

Frau Wiele (Bezirksregierung Düsseldorf) berichtete nachfolgend zu den Erfahrungen, die die eine betroffene Behörde bei der Umsetzung der Zuständigkeitsverordnung gesammelt hat. Danach wurden Anfang 2007 durch Einbindung der staatlichen Umweltämter, der staatlichen Ämter für Arbeitsschutz und Teile des LUA (Abwasserabgabe, zentrale Stelle Nachweisverordnung) zunächst Teile der Landesbehörden der Bezirksregierung zugeordnet.
Anfang 2008 erfolgten die Kommunalisierung der Mitarbeiter und die Neureglung der Zuständigkeiten. Danach sollten, ebenso wie die Mitarbeiter, ein Großteil der Anlagen an die Kommune überantwortet werden.
Am Beispiel von Abfallbehandlungsanlagen und Deponien wurde gezeigt, dass jedoch ein großer Teil der Anlagen über die Sonderregelungen (?Zaunprinzip?) wieder in die Zuständigkeit der Bezirksregierung zurückfällt. Dies gilt beispielsweise für Asphaltmischanlagen, Gies­sereisandaufbereitungsanlagen etc., die ein nach §12 BImschV genehmigungsbedürftiges Lager beinhalten. Dadurch wird der ?Zaun? ausgelöst und die Anlage fällt in die Zuständigkeit der Bezirksregierung zurück. Dieses bedingt bei der Bezirksregierung aber das Problem einer personellen Unterbesetzung. Die Behörde hat nun Probleme insbesondere ihrer Kontroll- und Überwachungsfunktion in ausreichendem Maße nachzukommen. Hier wird noch Nachbesserungsbedarf gesehen.
Insgesamt wird für den Bereich Altlasten/Bodenschutz die Zusammenlegung von Bezirksregierung und StUÄ positiv gesehen. Es bestehen zwar offensichtliche Anfangsschwierigkeiten, aber hier wird sich noch einiges einspielen. An einigen Stellen wäre seitens der Bezirksregierung mehr Mut zur Kommunalisierung gewünscht. Die Regelungen der Zaunlösung im Bereich Altlasten/ Bodenschutz sollten an Hand der Erfahrungen nochmals überprüft werden (Kataster). Bei Baugenehmigungen und anderen Verfahren kann es durch Unklarheiten bzgl. der zuständigen Bodenschutzbehörde zu Zeitverzögerungen kommen.

Abschließend berichtete Herr RA Steiner die Ergebnisse des BMU-Workshops vom 20./21.05.2008 in Dessau zu den neuen gesetzlichen Regelungen zum Umgang mit mineralischen Stoffen (ErsatzbaustoffV, § 12 a BBodSchV). Zunächst gab Herr Steiner nochmals einen Überblick, über die Mengenströme mineralischer Reststoffe in Deutschland und die bisherige und geplante Rechtslage zum Umgang mit diesen Stoffen, insbesondere bei deren Wiederverwertung.

Am Workshop nahmen ca. 220 Teilnehmer aus Bund, Ländern, Verbänden, Industrie, Wissenschaft teil. Vorrangig Verbände und Industrie, aber auch Länder und Wissenschaft, übten teilweise massive Kritik an den geplanten Regelungen, insbesondere:

  • neue Säulenverfahren sind nicht ausreichend validiert
  • bei Ableitung der Materialwerte wird Vorsorge übergewichtet (Prof. Gäth: 7-faches Sicherheitsnetz + doppelter Boden)
  • Einbautabellen zu kompliziert
  • Feststoffwerte fehlen
  • Technikfolgenabschätzung ist mangels ausreichender Datenbasis z.Zt. nicht möglich
  • Massenverschiebung von Verwertung zur Deponierung wird befürchtet

Die Ergebnisse der Ringversuche laut BAM:

  • Ergebnisse seien brauchbar, aber: Vergleichsvariationskoeffizient zw. 10% und 50%
  • BAM empfiehlt Normung der Säulenverfahren: DIN 19528 und DIN 19529

Fazit BMU:

  • VO-Entwürfe werden grundlegend überarbeit; 2. Arbeitsentwurf nach Sommerpause 2008
  • eventuell wird zusätzlich zum Säulenschnelleluat das Schüttelverfahren 2:1 zugelassen
  • keine Umrechnung zum S 4 ? Verfahren
  • Einbautabellen werden vereinfacht, Materialwerte bleiben

Im Nachgang zu den Kurzvorträgen entwickelte sich eine erfreulich lebhafte Diskussion, die z.T. auch noch nach dem Wechsel in ein Gartenlokal weitergeführt wurde.

21. Treffen der Regionalgruppe West

Das 21. Treffen der Regionalgruppe West fand am 29. November 2007 beim BEW in Duisburg statt. Den Mittelpunkt der Veranstaltung bildeten drei Vorträge zum Thema Verhätnismäßigkeit von Sanierungsmaßnahmen.

  • "Verhältnismäßigkeit von Altlastensanierungen", Frau Dr. Bantz, Herr Schellartz, Satdt Düsseldorf
  • "Sanierungsverpflichtung gemäß Bodenschutzrecht aus Sicht eines Eigentümers", Herr Dr. Jakobs, ThyssenKrupp Steel
  • "Verhältnismäßigkeit im Vergleich privater und öffentlicher Sanierunsgpflichtiger", Herr Küper, Stadt Herne

Weitere Informationen und Kontakt:
Dipl.-Geogr. Norbert Klipsch
GeoKlipsch Sachverständigen- und Ingenieurbüro
Brüderstr. 20
42105 Wuppertal
Tel.: 0202 / 69 80 09-09
Fax: 0202 / 69 80 09-11
E-Mail: mail@geoklipsch.com

 

20. Treffen der Regionalgruppe West

Das 20. Treffen der ITVA-Regionalgruppe West  fand mit insgesamt 20 Teilnehmern am 31. Mai 2007 im BEW ? Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft GmbH in Duisburg statt.

Das Schwerpunktthema des Tages lautete: 

Bewertung und Bewältigung von Altlastenrisiken
im Grundstücksverkehr und beim Flächenrecycling
 

Zu Beginn des Treffens berichtete Herr Klipsch kurz über den Expertenworkshop Integrierte Deponieverordnung, der am 2. und 3. Mai im BMU in Bonn stattfand.

Die Anforderungen an Abfalldeponien sind derzeit auf drei Rechtsverordnungen und drei Verwaltungsvorschriften verteilt. Diese Regelwerke sollen in der laufenden Legislaturperiode in einer integrierten Deponieverordnung zusammengeführt werden.

Nachdem das Bundesumweltministerium Anfang Februar 2007 einen ersten Arbeitsentwurf der geplanten Verordnung mit einem ausgewählten Kreis von Länder- und Wirtschaftsvertretern erörtert hatte, wurde der Entwurf im Rahmen des Workshops nun in einem Kreis von ca. 150 Fachleuten diskutiert.

Der Arbeitsentwurf der geplanten Integrierten Deponieverordnung wird nach Auswertung der Diskussionsbeiträge fortgeschrieben. Der Referentenentwurf der Verordnung soll im Herbst 2007 vorgelegt werden.

Herr Dr. Sondermann wies im Forum darauf hin, dass als Deponieersatzbaustoffe neben mineralischen Abfällen auch organische Abfälle nicht ausgeschlossen werden sollten und nannte hier als Beispiel das Hydrostab-Verfahren (wasserglasvergüteter Klärschlamm).

Herr Klipsch erläuterte an gleicher Stelle die erheblichen Probleme, die sich aufgrund der seit 1.6.2005 geänderten Zulassungskriterien gem. Anhang 1 AbfAblV bei den Organikgehalten für die Entsorgung auch gering belasteter Böden ergeben haben. Diese sollten im Rahmen der iDepV dringend überdacht werden. Weiter ist der Glühverlust bei Böden zur Bestimmung des Organikgehaltes ungeeignet. Dieser sollte z. B. über die Parameter organisch gebundener Kohlenstoff (TOC) und ggf. auch elementarer Kohlenstoff (EC) bestimmt werden.

Zu diskutieren ist aus Sicht von Herrn Klipsch noch die Frage, ob nicht im Sinne eines nachhaltigen Flächenmanagements vorbelastete Flächen, z. B. als bevorzugte Deponiestandorte zu berücksichtigen oder zumindest nicht auszuschließen sind.

Weiterhin berichtete Herr Klipsch über die konstituierende Sitzung des ITVA-Fachausschusses C6 ?Umgang mit Bodenmaterial und anderen mineralischen Stoffen?.

 Im Mittelpunkt des Treffens standen folgende Kurzreferate:

  • ?Verwertungslücken - Wertausgleich nach § 25 BBodSchV - Freistellungsregelungen?, RA Dr. Wolf Dieter Sondermann, Sondermann Rechtsanwälte, Essen

  • ?Aktuelle Praxis beim Flächenrecycling?, Dipl.-Ing. Mansel, EA Herdecke, Herdecke
  • ?Zum Umgang mit Altlasten aus Sicht der Wertermittler?, Dipl.-Ing. Heuer, Gutachterausschuss Stadt Dortmund, Dortmund

Verwertungslücken - Wertausgleich nach § 25 BBodSchV - Freistellungsregelungen

Im Idealfall eines ganzheitlichen Immobilienmanagements stellt sich die industrielle/ gewerbliche Flächennutzung als Kreislauf dar. Dabei gibt es vielschichtige Gründe, die zum Entstehen von Verwertungslücken (Dauerbrachen, Unterbleiben von Neunutzungen) beitragen:

  • Grundstückseigentümer scheuen die Kosten einer fachtechnischen Untersuchung seiner Fläche und das Risiko eines Grundstücksverkaufs mit haftungsrechtlichen Unwägbarkeiten
  • potentielle Erwerber/Grundstücksentwickler befürchten, in das schwer überschaubare System öffentlich-rechtlicher Verantwortlichkeiten hereingezogen zu werden und die Fläche nicht entsprechend nutzen zu können
  • Kommunen möchten eine Überplanung kontaminierter Flächen aus Angst vor Amtshaftungsansprüchen verhindern

Umweltbehörden ziehen das vertraute Mittel der Ordnungsverfügung einem koordinierten und einvernehmlichen Vorgehen durch Flächenentwicklungs- und Sanierungsvertrag vor

Wird ein Grundstück saniert, so tritt in der Regel durch die Sanierungsmaßnahmen eine Werterhöhung des ehemals verunreinigten Grundstücks ein. Bei mit öffentlichen Mitteln geförderten Maßnahmen zur Erfüllung der Pflichten nach § 4 BBodSchG besteht nach § 25 BBodSchG bzgl. eines durch die Sanierung erzielten merkantilen Mehrwertes i.d.R. eine Pflicht zum Wertausgleich bis zur Höhe der eingesetzten Fördergelder bzw. der erreichten Wertsteigerung. Der Ausgleichsbetrag ruht dann als öffentliche Last auf dem Grundstück (Bodenschutzlastvermerk).

Die Bestimmung des Anfangswertes des Grundstücks vor Sanierungsbeginn bereitet i.d.R. Schwierigkeiten. Denn um den Anfangswert zu ermitteln, ist hypothetisch darauf abzustellen, welchen Verkehrswert das Grundstück mit den schädlichen Bodenveränderungen oder Altlasten am Wertermittlungsstichtag hätte, wenn die Maßnahmen nicht durchgeführt worden wären. Der Endwert ist der Verkehrswert am Wertermittlungsstichtag, direkt nach Abschluss der Sanierung, ggf. unter Berücksichtigung von ?sozialen Wertverlusten?. Der Ausgleichsbetrag wird fällig, sobald dieser von der zuständigen Behörde festgesetzt worden ist.

Festzuhalten ist, dass das BBodSchG bzgl. der Altlastenhaftung grundsätzlich keine gesetzlichen Regelungen zur Freistellung kennt. Es gibt in den neuen Bundesländern allerdings die Möglichkeit von Freistellungen nach dem Umweltrahmengesetz. In der Praxis werden jedoch häufig im Rahmen von öffentlich-rechtlichen bzw. privatrechtlichen Verträgen Freistellungsregelungen getroffen. Beim öffentlich-rechtlichen Vertrag verpflichten sich z.B. ein Sanierungspflichtiger zur Durchführung von bestimmten Maßnahmen und die Behörde im Gegenzug zur Freistellung. Ungeachtet der fehlenden Freistellungsmöglichkeit nach BBodSchG fühlen sich i.d.R. beide Parteien an den Vertrag gebunden und ermöglichen so eine zügige Sanierung und Wiedernutzung des Grundstücks. Im Privatrecht wird oft, auch ohne nähere Eingrenzung des Altlastenrisikos, eine pauschale Verteilung des Haftungs- bzw. Kostenrisikos nach prozentualen Anteilen (z.B. 90% : 10%-Regelung) oder die Einführung von Wertgrenzen (z. B. Sanierungskosten bis Summe X T? Käufer ? Sanierungskosten ab X T? Verkäufer) vereinbart.

Aktuelle Praxis beim Flächenrecycling

Die Wiedernutzung von vorgenutzten Flächen ist eine immer währende Aufgabe des Wirtschaftskreislaufes, der von immer kürzeren Nutzungszeiten der Gebäude und Grundstücke in der Industrie und im Gewerbe bestimmt wird.

Politisch werden derzeit die Weichen in Richtung auf eine nachhaltige Flächennutzung gestellt (30-ha-Initiative, Allianz für die Fläche etc.). Weiter sind beispielsweise mit der anstehenden Änderung des Landschaftsgesetzes zukünftig Brachflächen nicht mehr ausgleichspflichtig. Aber auch Entwicklungen, wie der trotz Stillegungsprämien ökonomisch interessante Energiepflanzenanbau, verringern die Verfügbarkeit der ?Grüne-Wiese-Flächen? und begünstigen das Flächenrecycling.

Letztlich sind für eine erfolgreiche Wiedernutzung von Grundstücken immer die Darstellbarkeit einer Wertschöpfung und der Rechtssicherheit entscheidend. So ist eine im Rahmen eines Sanierungsplanes nach § 13 BBodSchG baureif sanierte Fläche bzgl. der Altlastenproblematik rechtssicher bearbeitet und besitzt daher eine hohe Akzeptanz sowie ein entsprechend hohes Vermarktungspotential. Die Erfahrungen mit Sanierungsplänen sind durchweg positiv zu beurteilen.

Bei der Wertermittlung kann neben ?harten Fakten?, wie Entsorgungskosten für leicht bis mittelbelastete Böden, Bodenaustauschkosten, erhöhte Engeneeringkosten für Bauüberwachung und Qualitätskontrolle etc. auch der sogenannte merkantile Minderwert, d.h. die Bewertung durch den vermeintlichen oder tatsächlichen Imageverlust der Fläche einfließen. Hinzu kommt ggf. ein Grundstückspreisabschlag für verbleibende Risiken, deren Bewertung ein ständiges Problem bei der Vermarktung der Flächen ist.

Mit der Altlastenproblematik muss von allen Seiten offen umgegangen werden, wenn das Kostenrisiko ausreichend eingegrenzt und somit das Projekt erfolgreich sein soll. Die Bewertung der ?harten? Kostenrisiken erfolgt, ggf. für mehrere Nutzungsszenarien, auf Basis belastbarer Daten, die vorliegen oder durch entsprechende Untersuchungen ermittelt werden. Einige Tausend ? spielen hierfür keine Rolle, wenn ansonsten die Wiedernutzung der Fläche in Frage steht.

Am Ende jedes Grundstücksgeschäftes wird das verbleibende Altlastenrisiko frei verhandelt und i.d.R. über einen Abschlag im Grundstückspreis geregelt. Bei nicht sanierten Standorten kann zusätzlich eine Kostenbeteiligung des Verkäufers für bestimmte sanierungsbedingte Mehraufwendungen vertraglich vereinbart werden. Dabei wird ein Höchstbetrag der Beteiligung festgeschrieben, um den Käufer zu kostenbewusstem Handeln zu zwingen.

Hingewiesen sei auf den am 19. April 2007 im Fachausschuss C 5 erschienenen Gelbdruck (Entwurf) der ITVA-Arbeitshilfe ?Wertermittlung? sowie die Broschüre des Arbeitsausschuss Bodenschutz der DECHEMA 2003 ?Bewertung verbleibender Risiken sanierter und nicht sanierter Standorte?. Der Entwurf der ITVA-Arbeitshilfe ?Monetäre Bewertung ökologischer Lasten auf Grund­stüc­ken und deren Einbeziehung in die Verkehrswerter­mittlung? steht zum kostenlosen Download bereit.

Zum Umgang mit Altlasten aus Sicht der Wertermittler

Zum Wertausgleich nach § 25 BBodSchG wies Herr Heuer darauf hin, dass die Wertermittlungsstichtage von Anfangs- und Endwert kalendarisch eng beieinander liegen müssen, also nicht etwa der Anfangswert vor der Sanierung mit dem Endwert nach der Sanierung verglichen werden kann.

Weiter sind bei vorhandenen Altlasten i.d.R. keine gesunden Lebens- und Umweltbedingungen sichergestellt und damit im Allgemeinen keine Baureife gegeben. Ein Grundstück wäre dadurch dann quasi wertlos. Altlasten können also einen erheblichen Einfluss auf den Wert eines Grundstückes nehmen.

Der Gutachterausschuss bzw. der Wertermittler kann den Wert eines Grundstücks nur altlastenfrei ermitteln. Die Abschätzung des Kostenrisikos durch Altlasten, Gebäudeschadstoffe, Baugrundprobleme etc. müsste durch einen Umweltsachverständigen erfolgen. Das Problem besteht darin, dass dieser nicht vom Wertermittler oder Gutachterausschuss beauftragt werden kann, sondern vom Auftraggeber gesondert beauftragt werden müsste, was meistens aus Kostengründen unterbleibt.

Entsprechend können bei vorgenutzten Flächen die Verkehrswertgutachten oft formaljuristisch nicht als solche bezeichnet werden, da in einem Verkehrswertgutachten alle wertrelevanten Umstände zum Zeitpunkt der Bewertung hinreichend genau berücksichtigt werden müssten. Stattdessen bleibt dem Wertermittler i.d.R. im Gutachten lediglich ein Verweis auf das Erfordernis der Ermittlung der Umweltrisiken durch einen Umweltsachverständigen. Das ökonomische Umweltrisiko wird aber dann meist nicht durch den Umweltgutachter und ggf. entsprechende Ermittlungen konkretisiert, sondern der Verkehrswert zwischen den Akteuren einfach durch irgendwelche verhandelten Abschläge abgemindert.

Entsprechend kann auch die Immobilienbewertung bei der Umstellung auf das Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) durch die Gutachterausschüsse zunächst nur altlastenfrei erfolgen. Eine Abschätzung des Altlastenrisikos erfolgt, konform zur Landeshaushaltsordnung, nur bei Vorliegen entsprechender Daten. Dortmund war einer der Modellstandorte für das NKF. Die vorgenannte Vorgehensweise hat sich dabei im Hinblick auf den verfügbaren Zeit- und Kostenrahmen bewährt, zudem für den überwiegenden Teil der Flächen keine Hinweise auf Altlastenprobleme vorlagen.

Für die Zukunft sollte eine engere Zusammenarbeit zwischen Wertermittlern und Umweltgutachtern angestrebt werden.

Der Termin des nächsten Treffens wird gesondert bekannt gegeben.

Kontakt:
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