ITVA-Preis

Der Ingenieurtechnische Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) verleiht Nachwuchswissenschaftlerinnen / Nachwuchswissenschaftlern für her­vorra­gende Dissertationen oder sehr gute Prüfungsarbeiten den

ITVA-Preis.

Der ITVA-Preis ist Anregung und Herausforderung, sich im Rahmen von Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen in den Gebieten Altlastenmanage­ment, Flächenre­cycling, Boden- und Grundwasserschutz mit der Entwicklung und Anwendung innovativer, praxisgerechter Lösungsansätze und interdisziplinärer Arbeitsweisen, die erfolg­reich zu einem nachhaltigen Umgang mit dem Boden, dem Grundwasser und den Flächen- und Energieressourcen beitragen, zu befassen.

Die Preisübergabe wird anlässlich des Altlastensymposiums oder einer anderen geeigneten ITVA-Veranstaltung vom Ersten Vorsitzenden des ITVA vorgenommen und im altlasten spektrum bekanntgegeben.


ITVA-Preis 2018

Bewerbungsschluss: 30.09.2017

Preisverleihung: anlässlich des Altlastensymposium 2018 in Mainz.


ITVA-Preis 2016

Im Rahmen des ITVA-Altlastensymposiums 2016 & XXIV. Sächsischen Altlastenkolloquiums wurde der  ITVA-Preises 2016, an Jan Müller, Ingolstadt, für seine Masterarbeit "Untersuchungen zur Bewertung der Nachhaltigkeit einer Altlastensanierung auf einem Industriestandort mittels Ökobilanzierung und Multikriterienanalyse" verliehen.


ITVA-Preis 2014

Die Verleihung des ITVA-Preises fand im Rahmen des Themenschwerpunktes „Hochschule trifft Praxis“ während des Altlastensymposiums 2014 in Fulda statt.

Der 1. Preis in der Kategorie „Bachelor-/Masterarbeiten“ (dotiert mit 1.000,- €) wurde Frau M.Sc. Christin Merczynski für ihre Masterarbeit „Assessment of Groundwater Remediation by indigenous Dehalococcoides Species and Choroethene Reductive Dehalogenases along a Choroethene contaminated Plume undergoing Biostimulation“ verliehen.

Herr Dr. David Brian Kaiser erhielt den 1. Preis in der Kategorie „Dissertationen“ (dotiert mit 1.000,- €) für seine Dissertation „Evaluierung vorhandener Verfahren und Daten zur Beurteilung der Resorptionsverfügbarkeit ausgewählter Schadstoffe“.

In der Kategorie „Diplomarbeiten“ wurde kein Preis vergeben.


ITVA-Preis 2012

Der ITVA-Preis 2012 wurde im Rahmen des Altlastensymposiums 2012 am 22.03.2012 in Hamburg verliehen.

Der 1. Preis wurde Herrn Dipl.-Ing. Simon Kleinknecht für seine Diplomarbeit "Dampf-Injektion zur In-Situ-Sanierung von CKW-Kontaminationen in gering durchlässigen Schich­ten in Aquiferen" verliehen.
Herr B.Sc. Jan-Sören Rohn erhielt den 2. Preis für seine Bachelorarbeit "Möglichkeiten und Potentiale des Emis­sionshandels bei der Stilllegung und Nachsorge von Deponien unter Berücksichtigung der aeroben in situ Stabilisierung".
Den 3. Preis erhielt Herr M.Sc. Matthias Metzger für seine Masterarbeit "Untersuchung der Verockerung von Sümpfungsbrunnen in den Tagebauen Hambach und Garzweiler unter Einbeziehung von mikrobiologischen Ein­flussfaktoren und Regeneriermaßnahmen".


ITVA-Preis 2010

Der ITVA-Preis 2010 wurde anlässlich der Festveranstaltung "20 Jahre ITVA - Bilanz und Perspektiven" am 12.10.2010 in Berlin verliehen.

Den 1. Preis (dotiert mit 2.000,- €) erhielt Frau Dr. Kathrin Schmidt, Karlsruhe, für ihre Dissertation "Natural Attenuation am Standort Frankenthal: mikrobiologischer sequentiell anaerob-aerober Chlorethen-Abbau mit Kohlenstoff-Isotopenfraktionierung".

Chlorethene gehören weltweit zu den am weitesten verbreiteten Umweltschadstoffen. Aufgrund ihrer Relevanz wurden daher am Beispiel des Chlorethen-kontaminierten Standortes Frankenthal verschiedene Methoden zur Beurteilung des mikrobiologischen Abbaus erarbeitet und angewandt (multiple lines of evidence approach). Die angewandten Methoden sind auch auf andere Standorte und Schadstoffklassen übertragbar. Aus der Forschungsarbeit am Standort Frankenthal resultieren somit für die praktische Altlastenbearbeitung sowohl neu entwickelte Methoden als auch vertiefte Erkenntnisse zur Bedeutung mikrobiologischer Abbauprozesse für die Schadstoff-Elimination.

Zwei 2. Preise (dotiert mit 1.000,- €) wurden verliehen an Herrn Dipl.-Ing. Michael Hempel, Leipzig, für seine Diplomarbeit "Untersuchungen zur biologischen Abbaubarkeit von phenylierten Arsenverbindungen im Grundwasser" und Herrn Dipl.-Ing. Stefan Steiert, Stuttgart, für seine Diplomarbeit "Reaktivität und Langzeitstabilität von nullwertigem Nano-Eisen bei der Sanierung von CKW-Schadensfällen und Grundwasserleitern".

Der 3. Preis (dotiert mit 500,- €) wurde nicht vergeben.

Der ITVA dankt Herrn Prof. Dr.-Ing. Jochen Großmann und der GICON Großmann Ingenieur Consult GmbH für die finanzielle Unterstützung der Nachwuchsförderung.